Die Börsen bleiben angeschlagen. In der Ukraine-Krise dreht sich die Teufelsspirale aus Sanktionen und Gegensanktionen mit Folgen für die Energieversorgung immer weiter. Und selbst die geldpolitischen Lebensretter sind vermeintlich immer weniger hilfsbereit. Mittlerweile lässt die Inflation scheinbar selbst die EZB nicht mehr kalt.
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Ihre seeeehr mainstreamige Meinung, dass Putin nicht vorwärts kommt und Erfolge ausbleiben, scheint mir doch eher Tagesschau-only erworben zu sein.
Ich teile da im Wesentlichen die eingeschätzten Optionen Dirk Müllers zu der Perspektive Moskaus.
Meine lautet so:
Nazi-Deutschland hatte seinerzeit vor Moskau ausgeharrt, (wird auch immer als Fehler interpretiert)
bis die Sowjets zu Hilfe eilten, sodann wurde plötzlich von der Einnahme Moskaus abgesehen, die Wehrmacht zog unverrichteter Dinge ab und die großen Einklessel-Schlachten der Deutschen mit gigantischen Verlusten der Sowjets begannen.
Die Ähnlichkeit mit dem Marsch auf Kiew, die Nötigung an die Ukraine, Elite-Einheiten aus dem Osten abzuziehen, um Kiew helfen, könnten exakt zu eben jenen Einkesselungen führen, die praktisch einer Enthauptung des Großteils der ukrainischen Armee bedeuten könnte.
Sun Tsu meint in der Kunst des Krieges: "Wenn deine Armee stark ist, zeige dich schwach..."
Der Westen hat doch von Taktik null Ahnung. Außer Bombenteppichen und Material-abwurf fällt den Wes-Trampeln ohnehin nichts "strategisches" ein! Ich kann darüber nur lachen.
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Robert Halver leitet die Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank. Mit Wertpapieranalyse und Anlagestrategien beschäftigt er sich seit Abschluss seines betriebswirtschaftlichen Studiums 1990. Robert Halver verfügt über langjährige Erfahrung als Kapitalmarkt- und Börsenkommentator und ist durch regelmäßige Medienauftritte bei Fernseh- und Radiostationen, auf Fachveranstaltungen und Anlegermessen sowie durch Fachpublikationen präsent.
Kommentare
Ich teile da im Wesentlichen die eingeschätzten Optionen Dirk Müllers zu der Perspektive Moskaus.
Meine lautet so:
Nazi-Deutschland hatte seinerzeit vor Moskau ausgeharrt, (wird auch immer als Fehler interpretiert)
bis die Sowjets zu Hilfe eilten, sodann wurde plötzlich von der Einnahme Moskaus abgesehen, die Wehrmacht zog unverrichteter Dinge ab und die großen Einklessel-Schlachten der Deutschen mit gigantischen Verlusten der Sowjets begannen.
Die Ähnlichkeit mit dem Marsch auf Kiew, die Nötigung an die Ukraine, Elite-Einheiten aus dem Osten abzuziehen, um Kiew helfen, könnten exakt zu eben jenen Einkesselungen führen, die praktisch einer Enthauptung des Großteils der ukrainischen Armee bedeuten könnte.
Sun Tsu meint in der Kunst des Krieges: "Wenn deine Armee stark ist, zeige dich schwach..."
Der Westen hat doch von Taktik null Ahnung. Außer Bombenteppichen und Material-abwurf fällt den Wes-Trampeln ohnehin nichts "strategisches" ein! Ich kann darüber nur lachen.