Wiederholt eingeschärfte Schuldgefühle steigern den Willen unter Bürgern weißer Hautfarbe, eine gegen sie gerichtete Diskriminierung zu akzeptieren, um arabische, afrikanische und hispanische Migranten, die gierige Unternehmen und Konzerne sowie einfältige Politiker in unser Land gebracht haben, gesellschaftlich zu überhöhen.

Die durch die Demokratische Partei verfolgte Strategie der Identity Politics arbeitet zum Vorteil von hauptsächlich dunkelhäutigen Migranten, die sich in der Öffentlichkeit als Opfer von weißhäutigen Schikaneuren inszenieren. Psychologischer und emotionaler Kollaps bilden bei Weitem jedoch nicht die einzige Form des Zusammenbruchs, der in den USA und der westlichen Welt als solcher vonstatten geht. 

Auch der wirtschaftliche und soziale Zusammenbruch schreiten unaufhaltsam voran, was insbesondere für die Vereinigten Staaten gilt. Heutzutage blicken Amerikas einst prosperierende und großartige Industrieproduktionsstädte wie Detroit, St. Louis, Cleveland, Flint/Michigan und/oder Gary/Indiana auf einen Verlust von teilweise mehr als 20% ihrer Einwohnerzahlen, was hauptsächlich der Auslagerung von Amerikas Industrieaktivitäten und den damit verbundenen Arbeitsplätzen geschuldet ist.

Der soziale Zusammenbruch wird immer deutlicher anhand der massiv zunehmenden Obdachlosigkeit in unserem Land. Los Angeles, San Francisco und Seattle blicken allesamt auf enorm hohe Obdachlosenzahlen. Die dieser gesellschaftlichen Gruppe Zugehörigen campieren in diesen Städten mittlerweile auf den Straßen, in Parks wie auch vornehmen Stadtteilen wie Venice Beach.

In Los Angeles haben Fäkalien und zunehmender Müll in den Straßen für den Ausbruch einer Ratten- und Flohplage geführt. Gefährlich vernachlässigte Sanitärbedingungen haben die Gesundheitsbehörden unseres Landes zu der Prognose veranlasst, dass sich in diesem Sommer eine große Infektionskrankheitsepidemie in Los Angeles ausbreiten wird.  

Die mit Flöhen infizierten Teppiche im Rathaus werden gerade herausgerissen aufgrund von wachsenden Befürchtungen vor einem durch Rattenbefall verursachten Typhusausbruch. Die Kosten türmen sich auf den Schultern der ohnehin bereits darbenden Steuerzahler. In Los Angeles befürworteten die Wähler beispielsweise im Jahr 2016 eine 1,2 Milliarden US-Dollar teure Maßnahme, um 10.000 neue Häusereinheiten für Obdachlose zu finanzieren.

Vor drei Jahren lagen die Kosten zur Erstellung einer solchen Häusereinheit noch bei 140.000 US-Dollar. Zum aktuellen Zeitpunkt sind diese Kosten auf 500.000 US-Dollar pro Einheit geklettert. In einem Nachrichtenbericht hierzu hieß es, dass „die Verausgabung von einer halben Million US-Dollar für eine einfache Mietwohnung zur Unterbringung einer obdachlosen Familie“ langfristig nicht zu den durchführbaren Ideen gehöre.

Unter den momentan diskutierten und analysierten Lösungsansätzen befindet sich neben dem Bau von Flüchtlingscamps auch und ein Überdenken der Politleitlinie, die mit der Aufnahme von Millionen von Geflüchteten aus wirtschaftlich armen und instabilen Nationen einhergeht. Auf diese Weise machen wir uns selbst arm, ohne an der Armut in der Weltbevölkerung auch nur irgendetwas zu ändern.

Zehntausende durch die Vereinigten Staaten aufgenommene Personen und Flüchtlinge verfolgen nicht die Absicht, unser Land wieder zu verlassen. Eine Reihe von Regionen in den USA sieht heutzutage nicht nur wie Indien vor rund einhundert Jahren aus, sondern diese Regionen funktionieren auch schon nach diesem Muster.  

Von einem Zurückdrängen der Obdachlosigkeit profitieren zumindest liberale und progressive Organisationen, unter denen sich nicht nur Gelder, sondern auch Macht ansammelt, und die sich auf die Fahnen geschrieben haben, die Obdachlosigkeit auf Kosten der Steuerzahler zu bekämpfen.

Die Zunahme der Gewalt auf unseren Straßen ist nur ein weiterer Indikator für den sozialen Kollaps. Am Memorial-Day-Wochenende wurden allein in Chicago 42 Menschen erschossen. Die gewalttätige Gang MS-13, ursprünglich durch salvadorianische und honduranische Migranten begründet, hat ihre Opeartionen von Kalifornien nach Long Island ausgeweitet und schickt sich nun an, selbst in die Hamptons einzufallen. 

Einwohner der Hamptons installieren inzwischen kugelsichere Fensterscheiben, Stahltüren und Schutzräume aus Sicherheitsgründen in ihren Anwesen. Ein weiteres Zeichen für den sozialen Zusammenbruch leitet sich aus den zunehmenden Wasserproblemen im ganzen Land ab. Während die Probleme in Flint, Michigan bestens bekannt sind, blickt unsere Nation auf eine Vielzahl von vergleichbaren Fällen, über die öffentlich nicht so stark berichtet wird.

Das Henry Ford Hospital und das Gesundheitsamt der Stadt Detroit berichten zum Beispiel über eine drastische Zunahme von durch schlechtes Trinkwasser verursachten Krankheiten. Und hierbei handelt es sich nur um die Speerspitzen eines sich beschleunigenden sozialen Zusammenbruchs. Manche Leser werden sich die Frage stellen, warum ich an dieser Stelle nicht auch x, y und z oder die wachsende Gesundheitskrise in unserem Land erwähne.

Meine Antwort auf diese Frage lautet, dass es sich bei meinen heutigen Ausführungen nicht um ein Buch, sondern lediglich um einen Artikel handelt. Wessen wir gerade Zeuge werden ist das Versagen unserer Regierung auf allen Ebenen. Unvorstellbare Summen werden für das Führen von Kriegen und die Neuanbahnung von Kriegen ausgegeben, während Los Angeles dem Ausbruch einer Typhusepidemie ins Auge blickt!

Über den Verlauf von zwei Dekaden haben die USA Billionen von US-Dollars für Kriege im Mittleren Osten – nicht nur aus Eigeninteresse, sondern auch zugunsten Israels – ausgegeben. In Washington werden diese endlosen militärischen Konflikte als „Krieg gegen den Terror“ bezeichnet. Hierbei handelt es sich jedoch nur um eine Verschleierungsgeschichte, welche die wahre Agenda und die gewaltsame Motivation zur Tötung, Verstümmelung, Verwaisung und Vertreibung von Millionen von Muslimen verbergen soll.

Eine der schlimmsten Folgen aus diesen sinnlosen Kriegen ist, dass sich Muslime gegen Amerika und Europa radikalisiert haben. Dies gilt selbst unter der Prämisse eines Imports von Millionen von vertriebenen und geflüchteten Muslimen aus deren Heimatländern in die USA oder nach Europa.

Nationen, die nicht über eine homogene Bevölkerungsstruktur verfügen, sehen sich stets aufgrund einer wachsenden internen Uneinigkeit benachteiligt. Doch immens hohe Zahlen von Migranten, von denen viele über einen guten Grund verfügen, unsere Länder zu hassen, zu uns zu bringen, grenzt einfach nur an Wahnsinn.

Einmal hier, wird deren Hass auf Basis von Identity Politics als Waffe gegen Menschen weißer Hautfarbe missbraucht. Wenn sich eine Nation dazu entschließen sollte, sich selbst abschaffen und zerstören zu wollen, würde ihre politische Führung auf eben jene Weise handeln wie es die Vereinigten Staaten oder Europa getan haben und weiter tun.

Hierbei handelt es sich – entgegen des Irans, Nordkoreas, Venezuelas, Syriens, Russlands oder Chinas – um unser ernsthaftestes Problem. Es erweckt den Anschein, als ob Identity Politics bereits derart in unseren Institutionen wie beispielsweise dem New Yorker Schulsystem verwurzelt zu sein scheint, dass die Uneinigkeit und Zerrissenheit in den USA zu einem gesellschaftspolitischen Merkmal unseres Landes geworden zu sein scheint.

Die sich größtenteils nicht selbst eingestandenen Probleme, denen die USA ins Auge blicken, würden selbst ein geschlossenes und vereintes Land überfordern. Aus dem Blickwinkel eines Landes, das innenpolitisch und gesellschaftlich derart zerrissen ist wie Amerika fällt es in der Tat schwer, irgendwelche Chancen und Wahrscheinlichkeiten auf Besserung der Situation auszumachen.

Gastbeitrag für CK*Wirtschaftsfacts / © 2019 Dr. Paul Craig Roberts / Institute for Political Economy