US-Präsident Trump sieht sich durch den militärisch-industriellen Komplex unseres Landes geschlagen, woraufhin Trump nun dazu gezwungen ist, sich der orchestrierten und anhaltenden Verschärfung der gefährlichen Spannungen mit Russland zu unterwerfen.

Trumps Niederlage hat den Russen eben jene Lektion gelehrt, die ich dem Land bereits seit Jahren zu vermitteln versucht hatte. Dabei handelt es sich um die plumpe Tatsache, dass Russland für Washington als Feind ein weit wertvolleres Juwel darstellt als das Land als Freund jemals sein könnte.

Trump ist ein Alphatier

Schließen wir uns nun der Ansicht von Russlands Premierminister Dmitri Medwedew an, der zu dem Fazit gekommen ist, dass Trump umgedreht worden und „gänzlich machtlos“ sei? Ich denke nicht, dass wir uns dieser Sichtweise anschließen sollten. Denn Trump ist von Natur aus ein Anführer. Trump will stets ganz vorne mitmischen, und dieser Charakter wird ihm seinen Platz automatisch zuweisen.

Nachdem Trump durch den militärisch-industriellen Komplex unseres Landes, unsere beiden politischen Parteien, die Konzernmedien, die liberal-progressiven Linken sowie Washingtons europäische Vasallen Knüppel zwischen die Beine geworfen wurden, um sich als Anführer zum Erhalt des Friedens zu gerieren, wird Trump sich nun als Anführer des Krieges erweisen.

China und Russland werden zu Kriegsvorbereitungen gezwungen

Denn dies ist die einzig verbleibende Rolle, die Trump seitens der CIA und der heimischen Waffenindustrie zuerkannt wird. Der Ausblick auf den Verlust eines Erhalts des Weltfriedens wird uns vielleicht alle das Leben kosten.

Denn nachdem sowohl Russland als auch China erkannt haben, dass Washington nicht willens ist, die große Weltbühne mit beiden Ländern zu teilen, werden sowohl Russland als auch China auf zunehmenden Konfrontationskurs mit Washington gehen müssen, um Washington daran zu hindern, beide Staaten globalpolitisch zu marginalisieren.

Kriegsvorbereitungen werden nun zu einem zentralen Bestandteil der Politleitlinien Russlands und Chinas avancieren, um die staatlichen Interessen beider Länder zu schützen. Die aktuelle Situation ist bei Weitem gefährlicher als zu jedem Zeitpunkt des Kalten Krieges.

Angriff des militärisch-industriellen Komplexes auf Trump

Närrische liberal-progressive Linke in den USA sehen sich gefangen in ihren Identity Politics und vereint in ihrem grenzenlosen Hass auf „Trumps Entbehrliche“, was letztendlich dazu geführt hat, dass diese gesellschaftliche Gruppierung sich dem Angriff des militärisch-industriellen Komplexes unseres Landes auf Trump angeschlossen hat.

Auf dieselbe Weise handelten durch und durch korrumpierte Konzernmedien, die in der Öffentlichkeit noch immer den Eindruck zu vermitteln versuchen, mediales Sprachrohr des Westens zu sein.

Europäer hätten sich nicht einmischen sollen

Auch im Hinblick auf Washingtons europäische Vasallen, von denen keiner intelligent genug gewesen ist um vorauszusehen, dass das Ergebnis des Angriffs auf Trump lediglich in einer Eskalation des Konfliktes mit Russland enden konnte, stellt sich die Lage nicht viel anders dar.

Dabei handelt es sich um einen Konflikt, mit dem Europa einerseits nichts zu tun hat, und der andererseits auch nicht die Sicherheitsinteressen Europas tangiert, weshalb der Kontinent diese Entwicklung auch nicht zu seiner Angelegenheit hätte machen sollen. Unterdessen hebt Washington die Aggressionsmesslatte bereits erheblich an.

Lügen als Vorbereitung für einen Putsch in Venezuela

Dieselben Lügengeschichten, die Washington einst über Saddam Hussein und dessen angebliche Massenvernichtungswaffen, den libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi, Syriens Staatspräsidenten al-Assad, den schiitischen Iran, Serbien und Russland verbreitete, werden nun auch gänzlich unverblümt im Hinblick auf Venezuela in die Öffentlichkeit getragen.

Amerikas gänzlich korrumpierte Konzernmedien wiederholen diese Lügengeschichten gebetsmühlenartig, die ihnen seitens der CIA zugetragen werden, worauf einst der deutsche Journalist Udo Ulfkotte hinwies, und was nun auch seitens Seymour Hersh auf diese Weise gesehen wird.

Diese Verbreitung von Lügengeschichten und Staatspropaganda zielt einzig und allein darauf ab, die westlichen Bevölkerungen hinter sich zu vereinen, wenn es in absehbarer Zeit zu einem amerikanisch unterstützten Putsch gegen die demokratisch gewählte Staatsführung von Venezuela kommen wird, um diese Regierung durch eine Washington genehme Marionettenregierung zu ersetzen.

Venezuela als Einfallstor zur weiteren Ausbeutung Südamerikas

Unter einer solchen Marionettenregierung wird geschehen, was auch anderswo in der Welt immer geschehen ist. Die sich Washington unterwerfende Regierung wird amerikanischen Konzernen grünes Licht erteilen, um die Ressourcen Venezuelas abermals zum eigenen Vorteil ausbeuten zu können.
  
Da sich die produktiven Elemente des amerikanischen Kapitalismus mehr und mehr in Luft auflösen, avancieren dessen ausbeuterische Elemente zu einem Gewohnheitsfaktor. Nach Venezuela wird es zu weiteren Opfern Washingtons auf dem südamerikanischen Kontinent kommen.

Konflikte mit dem Iran, Russland und China

Da eine Entspannung der bilateralen Beziehungen mit Russland von der politischen Agenda verschwunden ist, gibt es auch keinen guten Grund mehr für eine sich verändernde Haltung Washingtons und Israels im Hinblick auf einen angedachten Regierungssturz in Syrien, was auch für die schiitische Regierung des Iran gilt.
 
Den leicht zu führenden Kriegen gegen den Irak, Libyen und Somalia werden eskalierende Konflikte mit dem Iran, Russland und China auf dem Fuße folgen. Dies ist das Ergebnis im Hinblick auf John Brennans „Sieg“ über US-Präsident Trump.

Montenegro soll zu raschem NATO-Beitritt bewegt werden

Lassen Sie mich zu den aktuellen Entwicklungen hier abschließend noch ein Update zu diesem Bericht hinzufügen. Die Eskalationsphase im Konflikt mit Russland hat begonnen. US-Vizepräsident Mike Pence ließ es sich nicht nehmen, am Mittwoch dieser Woche  während eines Aufenthalts in Montenegro falsche Anschuldigungen gegenüber Russland zu lancieren.

Diese falschen Anschuldigungen basieren aus meiner Sicht auf dem Versuch, Panik unter Montenegros politischer Führung zu verbreiten, um das Land zu einem baldigen Beitritt zur NATO zu bewegen.

Der nun seit mehr als zwei Dekaden anhaltende Expansionsmarsch der NATO in Richtung Osten – trotz eines gegenteiligen Versprechens Amerikas – hat Russland gewiss gelehrt, dass keiner Vereinbarung mit Washington zu trauen ist.

Warum unternimmt Russland also noch immer den Versuch, Vereinbarungen mit Washington zu treffen? Eine Frage, auf die ich keine Antwort habe. 

Gastbeitrag für CK*Wirtschaftsfacts / © 2017 Dr. Paul Craig Roberts / Institute for Political Economy

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