Amerikas wichtigstes Labor für biologische Kriegsführung wurde im Sommer letzten Jahres formell dazu aufgefordert, alle dort betriebenen Forschungen an tödlichen Viren, Pathogenen und Krankheitserregern mit sofortiger Wirkung einzustellen.

Unter Offiziellen und Verantwortlichen ging zu diesem Zeitpunkt die Befürchtung um, dass „kontaminierte Abfälle“ aus der genutzten Laboranlage austreten könnten. Die formelle Anweisung bezog sich auf keinen geringeren Ort als Fort Detrick im Bundesstaat Maryland.

Seit Beginn des Kalten Krieges handelt es sich im Fall von Fort Detrick um das Zentrum der biologischen Waffenforschung der US-Armee. Einmal mehr möchte ich Sie auf UPDATE 27 im Coronavirus-Thread und auf die zu einem sehr frühen Zeitpunkt durch Dr. Francis Boyle getätigten Aussagen verweisen.

Inspektion zeigt ganze Reihe von Problemen

Schon im Februar des vergangenen Jahres hatten die Zentren zur Kontrolle und Prävention von Infektionskrankheiten (CDC), also die staatliche US-Gesundheitsbehörde, die Lizenz zur Forschung an hochgefährlichen Erregern, darunter Ebola, Pocken und Anthrax, entzogen.

Diese ungewöhnliche Maßnahme folgte auf eine durch die CDC durchgeführte Inspektion der Biowaffenlabore in Fort Detrick, in deren Zuge es zur Entdeckung von gleich einer Reihe von Problemen in Bezug auf neue Verfahren zur Dekontamination von gefahrvollen Abwässern gekommen war.

Jahrelang bedienten sich die in Fort Detrick betriebenen Biowaffenlabore einer Dampfsterilisationsanlage zur Abwasserbehandlung. Nachdem ein Regensturm diese Maschinen im vergangenen Jahr überflutet und ruiniert hatte, entschlossen sich die Entscheider in Fort Detrick dazu, auf ein chemisch neues Dekontaminationssystem zu setzen.

Die Inspektoren der CDC stellten allerdings fest, dass die neu zum Einsatz kommenden Verfahren den Sicherheitsanforderungen nicht genügten, da nicht nur mechanische Mängel zu undichten Stellen führten, sondern die in Fort Detrick aktiven Forscher auch die Regularien nicht ordnungsgemäß befolgt haben sollen.

Infolgedessen übersandte die CDC-Führung einen Unterlassungsbescheid an die militärische Führung von Fort Detrick, der klar und deutlich mit dem Zwang einherging, jedwede Form der Forschung an den oben genannten Erregern mit sofortiger Wirkung auszusetzen.

Bereits im Jahr 2009 wurde die Bio-Forschung in Fort Detrick temporär ausgesetzt, nachdem festgestellt wurde, dass dort Pathogene, die sich nicht auf deren offiziellen Inventarlisten befanden, in Bio-Laboren gelagert wurden.

Entwicklung von Biowaffen offiziell bereits 1969 aufgegeben

Obwohl die Vereinigten Staaten ihr Programm zur Entwicklung von biologischen Waffen im Jahr 1969 offiziell aufgaben, wurde in Fort Detrick nach wie vor eine „defensive Forschung“ an tödlichen Krankheitserregern betrieben, was insbesondere auf das Ebola-Virus zutrifft. Auch an Kleinstorganismen, die Forscher für Verursacher der Pest halten, sowie an dem hochtoxischen Gift Ricin wurde in den Folgejahren weiter geforscht.

Das medizinische Forschungsinstitut für Infektionskrankheiten der US-Armee mit Sitz in Fort Detrick führte hierzu aus, dass sich die Hauptaufgabe der Forschung an diesen Erregern in der „Verhinderung und dem Schutz von biologischen Bedrohungen“ spiegele. Die in Fort Detrick aktiven Forscher sehen sich laut eigenen Aussagen als Frontkämpfer in diesem Bereich.

Was sollten die inzwischen 13.000 in diesem hochgefährlichen Bereich aktiven Forscher in den Vereinigten Staaten auch sonst an die Außenwelt dringen lassen, um ihre Finanzierungen und Jobs zu bewahren?!

Es ist bemerkenswert, dass sich diese Dinge aus dem Rückspiegel der Ereignisse just im selben Jahr abspielten, in dem der Ausbruch des neuen Coronavirus in China verzeichnet wurde.

Ich möchte zwar keine direkte Verbindung zwischen den Geschehnissen anstellen, halte es aber trotz allem für gegeben, in dieser Angelegenheit zumindest einmal Notiz von diesen Vorkommnissen im Verlauf des letzten Jahres zu nehmen.

„Was heißt das für mich konkret!?“


Abschließend sei an dieser Stelle gesagt, dass sich Fort Detrick in den vergangenen Jahren an der Entwicklung von potenziellen Impfstoffen im Zuge des Ausbruchs von mehreren Ebola-Epidemien auf dem afrikanischen Kontinent involviert sah. Aus eigener Erfahrung kann ich behaupten, dass in Afrika kaum mehr jemand westlichen Forschern über den Weg traut, weil unter einem großen Teil der lokalen Bevölkerung Furcht umgeht, als Versuchskaninchen in diesem Forschungsbereich missbraucht zu werden.

Dass der hochgefährlichen Forschung an tödlichen Erregern in Fort Detrick just zum damaligen Zeitpunkt vorerst die Lizenz entzogen worden ist, deutet aus meiner Sicht darauf hin, dass die aktuelle Lage in der Welt keineswegs unterschätzen werden sollte, und dass jedermann – auch im Angesicht der im Coronavirus-Thread von mir angesprochenen Verhaftungswelle unter renommierten Forschern in den USA – sehr vorsichtig agieren sollte, um offiziell getätigte Aussagen zu SARS-CoV-2 bestmöglich auf deren Wahrheitsgehalt abzuklopfen und keiner gezielten Propaganda aufzusitzen.