Heute Morgen haben wir über eine bizarre Geschichte berichtet, bei der zwei Hacker es schafften, nicht nur die E-Mail-Konten von EZB-Chef Mario Draghi zu knacken, sondern auch die des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi und Mario Monti sowie einer Vielzahl weiterer hochrangiger Politiker und Beamter. Oberflächlich betrachtet mag das ein Nicht-Ereignis sein, insbesondere, wenn sich die Hacker nicht darüber im Klaren waren, was sie da für marktmächtige Inhalte von den verschiedenen Konten abgreifen konnten und nicht vor hatten, diese zu ihrem Vorteil auszunutzen.

Allerdings gibt es nun neue Informationen, nach denen die Geschichte nicht nur viel größer zu sein scheint, sondern auch eine überraschende Wendung bietet.

Zunächst wurden, wie Bloomberg berichtete, bei der ausgiebigen Cyberspionageaktion neben Draghi und Renzi noch über 18.000 E-Mail-Konten gehackt, wie ein Gerichtsdokument ergab. Die treffend mit "Operation Auge der Pyramide" (mehr dazu gleich) benannte Ermittlung enthüllte, dass jahrelang Institutionen, staatliche Behörden, Experten, politische Figuren und Geschäftsleute ausspioniert wurden, wie die italienische Polizei am Dienstag in einer Stellungnahme per E-Mail mitteilte.

Lesen Sie die vollständige Übersetzung dieses Zero-Hedge-Artikels unter diesem Link der "Inselpresse".

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