Der Iran-Krieg geht inzwischen in seinen siebten Tag und eine Entspannung ist bislang nicht in Sicht. Angriffe auf Energieinfrastruktur, blockierte Tanker und eine weitgehend stillstehende Passage durch die Straße von Hormus verschärfen die Lage an den Rohstoffmärkten. Die Folgen reichen weit über steigende Ölpreise hinaus und könnten Energieversorgung, Lieferketten und sogar die globale Lebensmittelproduktion treffen.
Die anhaltende Abwertung des ägyptischen Pfundes belastet die Haushalte und den Staat gleichermaßen. Währenddessen konzentriert das Militär wirtschaftliche Macht und US-Dollar-Reserven – und rückt damit ins Zentrum der Frage, ob Ägypten sich strategisch dem Westen oder dem BRICS-Block annähert.
Ägyptens Schuldenkrise verschärft sich: Eine fällige IWF-Tranche wurde nicht überwiesen, heimische Banken blocken neue Kredite – und ausgerechnet der vermeintlich letzte Stabilitätsanker, das Militär, verweigert finanzielle Hilfe. Hinter den Kulissen geht es um einen intransparenten Dollar-Schatz der Armee und um Macht: Wer zahlt, kontrolliert – und genau diese Kontrolle will das Militär offenbar nicht aus der Hand geben.
Während sich die Rhetorik im Nahen Osten vordergründig beruhigt, bleiben die Folgen der jüngsten Eskalation spürbar. Israel, der Iran und ihre Nachbarn kämpfen nicht nur mit realen Schäden – insbesondere in der Energieversorgung. Die Region steht vor tiefgreifenden Umbrüchen.
Der militärische Konflikt zwischen Israel und dem Iran erreicht eine neue Eskalationsstufe – mit dramatischen Folgen für die Energieversorgung in der gesamten Region. Raffinerien brennen, Exporte stoppen, Nachbarstaaten wie Ägypten und Jordanien geraten unter Druck. Droht ein Flächenbrand mit Energie-Blackouts?
Rückblick US-Börsen: Zunächst keine klare Richtung, dann positive Schlusskurse / US-Quartalszahlen: Exxon Mobile, Aon, Chevron, … / DE-Quartalszahlen: First Sensor AG, KPS AG / Volkswirtschaft: Deutscher Arbeitsmarkt und deutsche Verbraucherpreise, PCE-Kernrate USA / Gute Idee am Morgen: Ciena Corp. / Chartbilder: Hang Seng / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: uneinheitlich, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum seitwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber seitwärts
Es erfolgt ein Blick in die BRICS-Länder, allen voran das neue Mitglied Ägypten. Vor wenigen Tagen wurde bekannt gegeben, dass das nordafrikanische Land eine Abkehr von der Nutzung vom US-Dollar im internationalen Handel vollziehen wird. Gleichzeitig setzt sich der Kampf Kairos mit Unterstützung Pekings und Moskaus gegen den Internationalen Währungsfonds fort. Was hat es hiermit auf sich?
Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen des Staatsbesuchs von US-Präsident Joe Biden in dem durch seine Partei zu einem „Paria-Staat“ erklärten Saudi-Arabien. Einerseits aufgrund seiner ideologischen Vorbehalte der heimischen Erdöl- und Gasindustrie den Saft abdrehend, ist sich die US-Regierung nicht zu schade, um die Saudis weiterhin um eine Erhöhung ihrer Fördermengen anzubetteln. Derweil formiert sich mit dem in Erweiterung befindlichen BRICS-Verbund ein ernst zu nehmender G7-Gegenspieler…
Der nordafrikanische Konflikt droht sich auszuweiten, nachdem das ägyptische Parlament einem Einmarsch eigener Militärverbände im Nachbarland seinen Segen erteilt und grünes Licht gegeben hat. Wie wird die Türkei auf diese Entwicklung reagieren?
Angesichts eines sich verschärfenden Militärkonflikts in Libyen brechen über das durch die Vereinten Nationen gegen das nordafrikanische Land verhängte Waffenembargo nicht nur neue Gräben zwischen den beiden NATO-Partnern Frankreich und der Türkei auf. Inzwischen drohen auch immer mehr Drittparteien, die bislang vielleicht nur im Hintergrund die Fäden in diesem Konflikt an einer wichtigen Flanke der Europäischen Union zogen, direkt in diesen Strudel mit hineingezogen zu werden…