Die Risikobereitschaft an den Märkten wächst zunehmend, vor allem vor dem Hintergrund eines potenziellen Friedens in der Ukraine. Gleichzeitig bleiben die Nachrichten aus Deutschland gemischt. Während die Exporterwartungen sinken, nehmen die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe zu. Im neuen Beitrag wirft Folker Hellmeyer einen genaueren Blick auf die Daten.
An den Finanzmärkten kam es zuletzt zu einer leichten Erholung, sodass die aktuelle Situation nach dem Abverkauf als Konsolidierung auf ermäßigten Niveaus beschrieben werden kann. Gleichzeitig bleibt die Hoffnung auf einen Frieden in der Ukraine noch berechtigt, wie Folker Hellmeyer konstatiert, während sich die Lage in Venezuela weiter zuspitzt. Zusätzlich gibt es aus Deutschland erneut negative Signale für die Wirtschaft, denn immer mehr Firmen sehen sich in ihrer Existenz bedroht.
Trotz der starken Zahlen von Nvidia zeigt sich an den Börsen kein Ende der Liquiditätspräferenz der Investoren, sodass die Kurse weiter unter Druck geraten. Geopolitisch gibt es derweil positive Signale, denn eine Chance auf Frieden in der Ukraine scheint real zu sein. Gleichzeitig sind die Daten zur deutschen Wirtschaft wenig erbaulich, weshalb Folker Hellmeyer unermüdlich den dringenden Handlungsbedarf für die Politik aufzeigt.
Trotzdem die an den Finanzmärkten so sehnsüchtig erwarteten Quartalszahlen von Nvidia gestern die bereits hohen Erwartungen übertrafen, zeigen sich die Märkte heute vor Eröffnung der US-Börsen recht ruhig und keineswegs euphorisch. Mit Blick auf die Beendigung des Tötens im Ukraine-Krieg sind die neuen Vorstöße seitens der Amerikaner zum Friedensschluss erfreulich, auch wenn hierdurch ein künftiger direkter Schlagabtausch des Westens mit Russland nur kurzfristig vom Tisch sein könnte. Die Vorbereitungen können in der geradezu kriegstreiberischen Geisteshaltung in manchen Medien erkannt werden – und so bleibt es jedem überlassen, wie er dazu beitragen möchte, Krieg und Gewalt zu verhindern. Die erhöhte Nachfrage in Sachen Kriegsdienstverweigerung spricht ihre eigene Sprache und betrifft nicht nur die Jugend!
Die USA und Russland üben sich in Diplomatie, wodurch ein Frieden in der Ukraine scheinbar näher rückt. Eine begrüßenswerte Entwicklung, wie Folker Hellmeyer konstatiert und zugleich darauf verweist, dass sich Europa daran ein Beispiel nehmen kann. Zeitgleich sieht es weniger erfreulich mit Blick auf Deutschland aus, wo die Zukunftsängste wachsen, während in den USA Trumps Reformen greifen.
Das deutsche Sondervermögen wird vom Mittel zum Aufbruch in Deutschland immer mehr zur Mogelpackung, wie Folker Hellmeyer feststellt. In diesem Beitrag geht er genauer auf Deutschlands neue Schuldenorgie ein, wirft einen Blick auf die nervöse Stabilität an den Märkten und die möglicherweise weiter eskalierende Situation in der Ukraine.
Bundesfinanzminister Klingbeil fordert angesichts des Haushaltslochs „echte“ Reformen in Deutschland. Folker Hellmeyer weist dazu erneut auf die dringend notwendigen Maßnahmen hin, die die Bundesregierung jetzt ergreifen muss. Außerdem im Fokus steht Trumps-UN-Rede, die einen möglicherweise längeren Ukraine-Krieg ankündigt, während der Goldpreis als Versicherung gegen Krisen auf hohem Niveau konsolidiert.
Der Frieden in der Ukraine rückt immer näher, nachdem die USA das Heft des Handelns in die Hand genommen haben. Inzwischen sind die Chancen auf ein Ende des Konfliktes sogar höher als 2022, so Folker Hellmeyer. Außerdem: Die deutschen Sozialausgaben explodieren laut neuen Daten massiv, derweil zeigt sich zwar eine Erholung beim Wohnungsbau, doch die gravierenden Probleme des Segmentes löst das bei Weitem nicht.
Während an den Börsen das heutige Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin im Fokus steht, hat Thyssenkrupp gestern die Senkung der Jahresprognose verkündet. Laut Folker Hellmeyer zeigt sich daran erneut der historische Abstieg des deutschen Industriestandortes sowie der hiesigen Wirtschaft. Außerdem im Fokus: US-Zinsen. Denn nach schlechten Daten scheint eine doppelte Kürzung durch die Fed im September vom Tisch zu sein. Alles zu diesen Themen und noch vieles mehr, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Die Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung ist kriegsmüde und wünscht sich endlich Frieden, doch auch die politische Stimmung in Deutschland scheint zu kippen - nicht ohne Grund, wie Folker Hellmeyer ausführt. Gleichzeitig gibt es für die Bundesrepublik und die Eurozone weiter schlechte Wirtschaftsdaten, was einer der Gründe dafür sein dürfte, warum abseits der EU-Aktienmärkte Rekorde verzeichnet werden und nicht hier. Doch welche Ursachen haben diese Entwicklungen? Und wie kann drohendes Unheil jetzt noch abgewendet werden? Mehr dazu in diesem Beitrag.
An den Börsen steht aktuell das zwischen Trump und Putin geplante Treffen im Fokus. Hier könnte sich mittelfristig das Schicksal des Ukraine-Konfliktes entscheiden, so Folker Hellmeyer. Außerdem zeigen aktuelle Ifo-Daten ein weiteres Mal, wie schlecht es um deutsche Unternehmen steht. Ein anhaltender Auftragsmangel bleibt ein wesentlicher Belastungsfaktor. Alles zu den Fakten, Hintergründen und Perspektiven erfahren Sie hier:
Neue Daten zeigen laut Folker Hellmeyer ein absolutes Fiasko in der deutschen Industriepolitik: Inzwischen ist die Bundesrepublik auf den schlechtesten Stand seit der Coronakrise zurückgefallen! Außerdem im Fokus: Das angekündigte Treffen zwischen Trump und Putin, das Friedenshoffnungen aufflammen lässt und den europäischen Börsen Auftrieb verleiht. Hier erfahren Sie die Hintergründe und Handlungsempfehlungen - und damit alles, was Sie dazu wissen müssen.
Die USA verlangen 30 % Zoll auf EU-Exporte – was auf den ersten Blick nach einer harten Verhandlungsposition aussieht, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als ökonomischer Affront. Denn: Das geplante Zollvolumen von rund 160 Mrd. EUR übersteigt den EU-Überschuss im Handelsaustausch mehr als um das Dreifache. Das ist nicht Verhandlung auf Augenhöhe – das ist Wirtschaftskrieg mit Ansage. Die EU steht jetzt vor der Frage: standhalten oder unterwerfen?
Rückblick US-Börsen: Aufschub der EU-Zölle und Konjunkturdaten beflügeln die US-Märkte / Volkswirtschaft & Konjunktur: Deutschland wohl weiter nicht in Vollbeschäftigung, US-Fed-Protokoll / US-Quartalszahlen: Nvidia im Fokus / Politik: Friedrich Merz empfängt Wolodymyr Selenskyj / Gute Idee am Morgen: Abwarten / Chartbilder: Nikkei 225, Hang Seng, Ethereum (USD) / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, Aktien USA: seitwärts, Aktien Asien: abwärts, Bitcoin und Ethereum: uneinheitlich, Euro“familie“: seitwärts, Euro-Bund Future: seitwärts, Gold und Silber: seitwärts, WTI und Brent: seitwärts
Zum Wochenstart stehen die Zeichen auf Entspannung und die Märkte atmen auf. Weltweit mehren sich überraschend positive Signale: In geopolitischen Konflikten rückt Diplomatie wieder in den Fokus, erste Einigungen im Zollstreit stimmen die Märkte zuversichtlich. Auch in der Ukraine bewegt sich etwas – und selbst die Insolvenzdynamik in Deutschland flacht leicht ab. Ein Hoffnungsschimmer mit Potenzial.
Zwischen zähen Verhandlungen und geopolitischem Kalkül könnte ein Friedensschluss in der Ukraine Europa die Möglichkeit eröffnen, eigene Interessen neu zu justieren – inklusive einer strategischen Rückkehr zu bezahlbarer Energieversorgung. Wie wird Brüssel reagieren?
Rückblick US-Börsen: Stabilisierung aber keine Euphorie / Volkswirtschaft & Konjunktur: ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland / US-Quartalszahlen: Bank of America Corp., Citigroup Inc. / Geo-Politik: Friedrich Merz für Taurus-Lieferung an die Ukraine / DE-Politik: Koalitionsvertrag wird zur Zerreißprobe / Gute Idee am Morgen: Euro Bund-Future / Chartbilder: Euro Bund-Future, 10y Bundesanleihe / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: uneinheitlich, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum aufwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future aufwärts, Gold und Silber seitwärts
Während die Gespräche zwischen Trump und Putin Hoffnung auf ein Kriegsende in der Ukraine geben, werfen neue Fragen Schatten auf die Zukunft des Landes. Wer soll den Wiederaufbau leisten? Und wie wird die geplante Migration aus der Dritten Welt die Gesellschaft prägen? Die Ukraine steht vor tiefgreifenden Veränderungen und der Gefahr einer innenpolitischen Krise.
Ein politisches Erdbeben erschüttert die transatlantischen Beziehungen: Im Weißen Haus kommt es zum offenen Eklat zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten – mit unabsehbaren Folgen für Europa. Während die USA ihren Kurs radikal ändern, hält die EU an alten Mustern fest. Die Märkte reagieren heftig: US-Tech-Werte stürzen ab, europäische Aktien stabilisieren sich nur mühsam. Bitcoin erlebt nach Trumps Krypto-Statement einen spektakulären Rebound. Doch die eigentliche Frage ist: Wo steht Europa in dieser neuen Weltordnung?
Die Bereitschaft, Risiken einzugehen, schwindet spürbar – die Aktienmärkte stehen unter Druck, auch Edelmetalle und Bitcoin verlieren an Wert. Und während die USA ihre geopolitische Strategie neu ausrichten und sich wirtschaftliche Vorteile sichern, bleibt Europa in einer selbstschädigenden Sanktionspolitik gefangen. Die deutsche Industrie kämpft weiterhin mit hohen Energiepreisen, einer schwächelnden Infrastruktur und politischen Blockaden. Der BDI-Präsident fordert einen „wirklichen Neubeginn“ – doch bleibt die Frage: Kann Deutschland sich aus seiner wirtschaftlichen Abwärtsspirale befreien, oder verspielen wir endgültig unsere Zukunft?
Vorgaben durchwachsen; US-Märkte stabil geschlossen; Tokio und Hongkong unter Druck wegen neuen Zoll-Ankündigungen auf Automobile und Chips von Trump / Unklar, warum europäische Aktienmärkte so stark dastehen / 80 % des DAX in ausländischen Investorenhänden, wovon mehr als 50 % zu den USA zählen / Staatsanleihen ziehen leicht an – doch Zinsanhebungen? Fed wird sich heute äußern / EUR/USD relativ stabil / Gold marschiert Richtung 3000 / Öl stabil auf niedrigem Niveau / Berichtssaison: DAX-Werte überraschend gut / Bundestagswahlen: Keine Änderung in Wirtschafts- und Migrationspolitik bei Dreierkonstellation zu erwarten / Trump gibt Ukraine Mitschuld
Holla, die Waldfee! Das ging fix – der DAX hat schon im Februar sämtliche Kursziele der beliebten und führenden Meinungsexperten für 2025 pulverisiert. Seit Jahresbeginn ist er um satte 13 Prozent gestiegen, und sein Chart biegt sich nach oben auf. Schnell einsteigen? Oder lieber Gewinne sichern? Fest steht: Der Motor läuft heiß. Es ist, als säße Nicole auf dem Parkett und sänge von ein bisschen Frieden in der Ukraine. Das nährt sofort Spekulationen über fette Geschäfte beim Wiederaufbau. Und wer hat das alles ins Rollen gebracht? Donald Trump. Genaues weiß zwar noch niemand, aber unsere Politik warnt vorsichtshalber schon mal davor.
Die aktuellen Entscheidungen von Donald Trump haben mitunter nur noch eine Halbwertszeit von wenigen Tagen, bis aufgrund von Erfolgsergebnissen nachjustiert werden muss, wie sich am Beispiel Kolumbiens, Mexikos und Kanadas zeigt. Doch es tut sich noch einiges mehr auf dem geopolitischen Schachbrett, wobei ein Blick auf die geopolitischen Ambitionen in Sachen Ukraine und nicht zuletzt nach Panama nicht fehlen darf.
Der Krieg in der Ukraine hat sich mit der Freigabe durch die USA, Langstreckenwaffen an die Ukraine zu liefern, gefährlich zugespitzt. Die Kriegsgefahr in Europa ist so hoch wie seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr. Auch Deutschland spielt in diesen Entwicklungen als wichtigster Verbündeter der USA in Europa eine zentrale Rolle. Das führt Wolfgang Bittner im Interview aus und erläutert, dass bis heute über 30.000 Soldaten auf deutschem Territorium stationiert sind und zahlreiche NATO-Stützpunkte unser Land zu einem direkten Ziel Russlands machen.
Wie entwickeln sich die Finanzmärkte zum Jahresende? Der S&P 500 zeigt erste Ermüdungserscheinungen, gleichzeitig könnten aber der Wiederaufbau der Ukraine und die damit verbundenen Investitionschancen Bauunternehmen wie die PORR AG ins Rampenlicht rücken. Ein Ausblick auf Chancen, Risiken und die Rolle westlicher Investoren.
Nach dem Einsatz einer neuartigen Hyperschallrakete durch die Russische Föderation in der Ukraine beginnt sich eine potenzielle Stationierung von solchen Raketensystemen auch in der Asien-Pazifik-Region abzuzeichnen. Mittlerweile zeigt sich, welche Wellen der anhaltende Krieg in der Ukraine schlägt und welche globalen Gefahren daraus erwachsen, falls es nicht möglichst schnell zu diplomatischen Verhandlungen mit dem Ziel einer Beilegung dieses Konfliktes kommen sollte.
Frankreich erlaubt der Ukraine nun auch den Einsatz weitreichender Waffen auf russischem Staatsgebiet. Es entsteht der Eindruck, dass vor Trumps Amtsantritt eine Lage in der Ukraine-Krise durch USA, UK und Frankreich generiert werden soll, die für Trump kaum reversibel ist. Die Märkte zeigten sich hiervon jedoch unbeeindruckt. Ein näherer Blick auf die befürchtete Erhöhung der US-Zölle zeigt auf, dass eine derartige Politik für alle Parteien mit großen Risiken behaftet wäre.
Rückblick US-Börsen: Ruhiger Wochenausklang trotz schwacher Konjunkturdaten / Volkswirtschaft: ifo Geschäftsklimaindex / Quartalszahlen USA/international: Zoom Video Communications Inc., DE: TELES AG, STS Group AG, Netfonds AG / Geo-Politik: Frankreich befürwortet Raketeneinsatz, Russland rekrutiert im Jemen / Gute Idee am Morgen: Service Now Inc. / Chartbilder: Gold (USD), Silber (USD) / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: uneinheitlich, US-Aktienmärkte: uneinheitlich, Asien: uneinheitlich, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum uneinheitlich, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber abwärts
Rückblick US-Börsen: Geopolitische Lage und Unsicherheit vor den Nvidia-Zahlen hat für leichtes Minus gesorgt / Volkswirtschaft: US-Philly-Fed Index / Quartalszahlen USA/international: Deere im Fokus, DE: Viele mittlere Unternehmen / Geo-Politik: Landesweiter Raketenalarm in der Ukraine nach Beschuss Russlands mit britischen Storm-Shadow-Marschflugkörpern / Gute Idee am Morgen: DocuSign Inc. / Chartbilder: Nikkei 225, Hang Seng, Silber, Bitcoin, Ethereum / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: divergent, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum aufwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber uneinheitlich
Die gestern durch Joe Biden verkündete Freigabe von Langstreckenraketen amerikanischer Bauart zum Beschuss des Hinterlandes des Russischen Föderation ist nicht nur höchst gefährlich, sondern trägt auch dazu bei, die Karten in der deutschen Politarena neu zu mischen. Auf welche Weise diese Karten demnächst neu verteilt werden, wird sich anhand der durch Olaf Scholz im deutschen Bundestag zu stellenden Vertrauensfrage zeigen.
Zum Jahreswechsel könnte sich die Energieversorgungslage in Europa weiter verschärfen. Denn die Kiewer Regierung hat bekanntgegeben, ihren Energiedurchleitungsvertrag mit der Russischen Föderation nicht ein weiteres Mal verlängern zu wollen. Droht ein eisiger Winter für Europa?
Was Wolodymyr Selenskyj als Anfang vom Ende der Putin-Herrschaft in Moskau darzustellen versucht, wurde und wird von Militär-Experten im Westen wesentlich kritischer gesehen. Kursk werde „zum Symbol vom Anfang und Ende des russischen Präsidenten Wladimir Putin", sagte Selenskyj mit Blick auf den Untergang des modernsten russischen Atom-U-Bootes „Kursk“, das im August 2000 mit 118 Besatzungsmitgliedern an Bord gesunken war. „Vor 24 Jahren gab es die ‚Kursk‘-Katastrophe, die den symbolischen Beginn seiner Herrschaft darstellte. Jetzt sehen wir das Ende davon – und es ist wieder Kursk.“
Europas Märkte fallen stärker in Ungnade. Sowohl die US-Aktienmärkte als auch die US-Rentenmärkte sind zunächst widerstandsfähiger. Geopolitisch ergeben sich Hoffnungswerte bezüglich der Ukraine-Krise. Die EZB ist aus Sicht ihrer Präsidentin Lagarde bei der Verringerung der Inflation weit vorangekommen. Und es gibt weitere Indizien dafür, dass Frau Lagarde den Weg für eine zweite Zinssenkung per 2024 ebnet.
Friedrich Merz war sich kürzlich nicht zu schade, die mangelnde Tragfähigkeit seines politischen Weltbildes, welches ein transatlantisches ist, durch seine eigenen Worte zu entlarven. Als Bundeskanzler der Zukunft hat er sich - laut Ramon Schack - nicht nur damit disqualifiziert…
An den Finanzmärkten kommt Europa unter die Räder. Europäische Aktienmärkte schwächeln im Gegensatz zu den US-Märkten, was am Risiko eines europäischen Flächenbrands im Rahmen einer Ausweitung des Ukraine-Kriegs liegt. Die deutschen Wohnungsbauer hoffen, die Talsohle hinter sich gelassen zu haben. Der Weg zur Erholung ist aber noch (sehr) lang. Laut dem Standortvergleich der Business School IMD (Schweiz) verliert Deutschland weiter an Konkurrenzfähigkeit. Europa importierte per Mai 2024 mehr Gas aus Russland als aus den USA, was die hiesige Symbolpolitik entlarvt. Die Worte von EZB-Chefvolkswirt Lane zu "potenziellen Sprüngen der Energiepreise im kommenden Jahr" machen in der momentanen Lage sehr nachdenklich!
Die bundesdeutsche Elite - innerhalb der publizistisch-politischen Kunstlandschaft - befindet sich in einer Art Kriegsrausch, der aus allen Rohren quillt und besorgniserregend ist.
In den letzten 24 Handelsstunden dominierten an den Finanzmärkten ausgeprägte Risikoaversion und Unsicherheit. Die geopolitischen Spannungen nehmen weiter zu, während zusätzliche geowirtschaftliche Rigiditäten sichtbar werden. Im Jahr 2023 sind laut Creditreform 176.000 Unternehmen insolvent geworden, haben ihr Geschäft eingestellt oder aus Deutschland verlagert. Diese Entwicklung ist nicht zyklisch bedingt, sondern resultiert maßgeblich aus den durch eigenes und bewusstes Regierungshandeln verschlechterten Rahmenbedingungen.
Der sogenannte deutsch-französische Gipfel, in früheren Zeiten ein Kraftzentrum der strategischen Ausrichtung Europas und der EU, verkommt dieser Tage zu einem Tanz auf dem Vulkan. Dieser Tanz reiht sich ein in einen Reigen von schiefen Tönen führender Politiker und Repräsentanten der EU und NATO-Staaten.
Volkswirtschaft: Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter, Konsumklima Uni Michigan Mai (endgültig) / US-Earnings Season: Buckle Inc., Booz Allen Hamilton Hldg Corp. / Fear & Greed-Index: Plötzlich wieder „Neutralität“ / Charttechnische Situation bei MSCI World, S&P 500 und US-Dollar / Politik: USA versus Russland – „Déjà-vu“ 1980er Jahre / Wallstreet: Positiver Handelsbeginn zum Wochenschluss
Trotz der umfassenden Wirtschaftssanktionen des Westens gegen Russland verzeichnet die russische Wirtschaft unerwartet positive Wachstumszahlen. Ramon Schack kontextualisiert die aktuellen Prognosen des Internationalen Währungsfonds, die Russland ein deutliches Wirtschaftswachstum bescheinigen, mit den wirtschaftlichen Schwierigkeiten europäischer Staaten wie Deutschland und Großbritannien.
Rückblick US-Börsen: Stabilität in den Schlusskursen und möglicher Turnaround / Inflationsdaten Deutschland im Fokus / Volkswirtschaft: Verbraucherpreise / Unternehmen: MorphoSys AG, BAWAG Group AG, Qiagen N.V., Paramount, etc. / Gute Idee am Morgen: DAX / Geo-Politik Deutschland: Kriegsvokabular wird immer intensiver. Es wird dabei allerdings mit rostigen und stumpfen Säbeln gerasselt / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: aufwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: Nikkei und Hang Seng aufwärts, Gold & Silber seitwärts, WTI und Brent abwärts, Bitcoin und Ethereum abwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts / Die neue Cashkurs-Trends Studie ist da
Die Ukraine hat die Ausgabe von Reisepässen an männliche Staatsbürger zwischen 18 und 60 Jahren, die sich aktuell im Ausland befinden, beendet. Die Gründe hierfür und vor allem die Konsequenzen hieraus, beleuchtet Ramon Schack.