Es gibt Nationen, die bauen Straßen. Andere bauen Fabriken. Manche errichten Häfen, Kraftwerke oder Eisenbahnlinien und nennen das Fortschritt. Und dann gibt es Amerika.
Schwelende geopolitische Spannungen, Währungsinterventionen und strukturelle Schwächen prägen die Märkte: Während die USA weiter davonziehen, wächst der Druck auf Deutschland und Europa. Folker Hellmeyer warnt dabei nicht nur vor wirtschaftlichen Verwerfungen, sondern auch vor einer zunehmenden Erosion demokratischer Prinzipien durch politische Fehlentwicklungen und „Top-down“-Strukturen.
Hinter der ins Spiel gebrachten Abrechnung von Ölverkäufen in Yuan verbirgt sich weniger Strategie als Not: Den Vereinigten Arabischen Emiraten fehlen ausgerechnet die US-Dollar, von denen ihr gesamtes System abhängt. Während Kapital abfließt, Einnahmen wegbrechen und das Geschäftsmodell ins Wanken gerät, wächst der Druck – und mit ihm die Gefahr einer wirtschaftlichen Abwärtsspirale.
Indien versucht mit einem ungewöhnlichen Eingriff den Druck auf die Rupie zu bremsen, während die Schäden an der Energieinfrastruktur in der Golf-Region immer größer werden. Die Lage rund um die Straße von Hormus bleibt fragil – und die negativen Folgen für Öl-, Gas- und Währungsmärkte dürften weiter zunehmen.
Am Donnerstag stehen die Börsen weiter unter Druck und es gibt einige Gründe, warum der Abverkauf noch deutlicher werden könnte. Gleichzeitig zeigt sich: Auch in diesem Umfeld werden US-Aktien von Investoren viel mehr geliebt als europäische Titel. Dirk erklärt im neuen Video die Gründe und erklärt außerdem den neuen Volkswagen-Verkauf.
Wie gut, dass es Donald Trump gibt. Kaum eine Figur eignet sich so zuverlässig als politischer Blitzableiter. Wer Dampf ablassen will, findet bei ihm reichlich Zielscheiben: Frisur, Tonfall, Deals, Größenfantasien. Man kann sich an ihm abarbeiten wie am Sandsack – und übersieht dabei bequem die eigenen Baustellen. Die überwiegend links sortierten Genossen in den Redaktionsstuben bekommen zuverlässig neue Steilvorlagen, um ihren Schäfchen zu erklären, was wichtig und was richtig ist.
Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist.“, sagte Karl Valentin. Er hatte Humor. Und Erfahrung. Beides hilft auch beim Blick auf die Börse – besonders dann, wenn Behörden warnen. Die Finanzaufsicht BaFin tat das in der vergangenen Woche wieder einmal. Sie warnte vor Turbulenzen. Davon ist zwar weit und breit nichts zu sehen, aber warnen kann man ja immer. Sicher ist sicher. Nichts ist peinlicher, als nach dem Knall zu erklären, man habe leider nichts gehört. Also lieber vorher trommeln. Prävention durch Pressemitteilung. Deutschlands liebste Form der Risikovorsorge.
Gold und Silber korrigieren deutlich, Tech-Aktien reagieren sensibel auf die Berichtssaison und der US-Dollar verliert seine frühere Stabilitätsrolle. Christoph Leichtweiß ordnet die Bewegungen ein und zeigt, warum Rebalancing, Diversifikation und Risikomanagement jetzt wichtiger sind als irgendwelche Markterzählungen.
Die Vereinigten Staaten steuern wirtschaftspolitisch in eine neue Phase des Protektionismus. Ein schwächerer US-Dollar, strategische Rohstoffreserven und der offene Konflikt mit China verschärfen globale Spannungen – mit weitreichenden Folgen für Handel, Inflation und die Stabilität des Finanzsystems.
Venezuela ist das Lehrstück einer neuen Epoche: Wer reale Werte kontrolliert, gewinnt Macht. Wer auf Ideologie setzt, verliert sie. Warum dieser Eingriff die globale Ordnung neu sortiert, den Dollar stützt und einen Rohstoff-Superzyklus einleitet. – Ein Gastbeitrag von Marc Friedrich.
Die BRICS+-Staaten drohen durch eine Lancierung der zum Teil goldgedeckten UNIT-Währung das bisher vorherrschende globale Währungssystem mit Vorherrschaft des US-Dollars ins Wanken zu bringen. Scheinbar unabsehbar erscheinen die Auswirkungen und zahlreichen Folgen dieses Handelns. Roman Baudzus analysiert die Chancen, Risiken und Konsequenzen, welche die Einführung der neuen Währung haben könnte.
Nachdem die BRICS+-Staaten bereits eine Alternativwährung angekündigt haben, könnte nun der Schritt zur Schaffung eines parallelen Finanzökosystems bewältigt worden sein. Die Währung THE UNIT mit 40-%iger Gold-Deckung ist als Prototyp an den Start gegangen, und Roman Baudzus beleuchtet Hintergründe sowie Folgen der möglicherweise bahnbrechenden Nachricht.
Roman Baudzus analysiert die dramatische Talfahrt der indischen Rupie und zeigt, warum der Abverkauf weit mehr ist als das Resultat des Handelsstreits. Es geht um strukturelle Schwächen, geopolitische Verschiebungen und eine sich im Hintergrund abzeichnende Knappheit des US-Dollars in Teilen der Welt. Was bedeutet das für die globalen Finanzmärkte?
Während die Börsen unter Druck stehen, konsolidieren Silber und Gold weiter. Derweil werden von Analysten weiterhin deutliche Kurssteigerungen erwartet. Doch ist das realistisch? Wie geht es mit den Edelmetallen und Minenaktien weiter? Und was ist mit dem US-Dollar und dem Euro? Michael Harwath und Frank Meyer klären das in der frisch aufgezeichneten Metallwoche!
Der Anteil des US-Dollars an den globalen Währungsreserven sinkt auf den niedrigsten Stand seit 1994. Immer mehr Länder wenden sich von der einst dominanten Leitwährung ab – zugunsten von Gold und alternativen Handelswährungen. Ein schleichender, aber bedeutender Machtverlust für die USA.
Nach der Rekordjagd an den Aktienmärkten zeigen sich zum Wochenende Gewinnmitnahmen. Derweil begibt sich Deutschland auf den Reformweg und Folker Hellymeyer wirft einen Blick auf die aktuellen Pläne der Bundesregierung. Außerdem im Fokus: EUR/USD.
Heute erfolgt ein Blick in einige Mitgliedsstaaten des Verbundes der BRICS+. Um die Dominanz der Vereinigten Staaten und des Westens über das bestehende Weltfinanzsystem zu brechen, werden weitere Schritte und Maßnahmen notwendig sein, die Hand in Hand mit einem sinkenden Vertrauen in die Stabilität des US-Dollars gehen werden. Eine Momentaufnahme.
In den USA verdichten sich die Anzeichen, dass die Federal Reserve zunehmend politisch vereinnahmt wird. Mit Stephen Mirans Ernennung ins Fed-Board könnte der US-Dollar gezielt geschwächt und die Notenbank zur Durchsetzung von Trumps Agenda instrumentalisiert werden. Parallelen zum Plaza-Accord der 1980er-Jahre sind unübersehbar – und die Folgen könnten weltweit spürbar werden.
Mit der Ernennung von Stephen Miran in das Board der Federal Reserve rückt der umstrittene Mar-a-Lago-Accord wieder in den Vordergrund. Präsident Donald Trump plant, den US-Dollar gezielt abzuwerten und damit nicht nur den gigantischen Schuldenberg der USA zu managen, sondern auch die globale Wirtschaftsordnung zu seinen Gunsten neu auszurichten. Gold könnte dabei eine zentrale Rolle spielen – bis hin zu einer offiziellen Neubewertung. Die Finanzmärkte reagieren bereits.
Stablecoins galten einst als Hoffnungsträger für ein unabhängiges Finanzsystem – dezentral, frei und global. Doch mit dem neuen US-Gesetz, dem Genius Act, droht genau das Gegenteil: eine Re-Dollarisierung des Krypto-Universums unter dem Deckmantel der Stabilität. Hinter dem Versprechen von Sicherheit und Innovation verbirgt sich ein gigantisches Schuldenmanagement-Projekt – und die Möglichkeit, den weltweiten Einfluss der USA durch digitale Umwege auszuweiten und zu sichern.
China zieht sich weiter aus dem amerikanischen Anleihemarkt zurück – und setzt stattdessen auf Gold, strategische Rohstoffe und den digitalen Yuan. Wie nebenbei wird zudem das Transaktionsvolumen von SWIFT überflügelt. Die Entwicklung zeigt: Die geopolitische Entkopplung vom Westen legt an Tempo zu, mit zunehmenden Auswirkungen auf die Weltfinanzarchitektur.
Trump verschickt neue Zoll-Ankündigungen – doch der große Knall bleibt aus. Die Märkte reagieren erstaunlich gelassen, viele Länder setzen auf Nachverhandlungen. Während die Wirtschaftswelt abwartet, sorgt Elon Musk politisch für Aufsehen – und Tesla gerät an der Börse deutlich unter Druck. Warum das alles dennoch (noch) kein Drama ist, erklärt Rüdiger Born.
Die „Big Beautiful Bill“ spaltet Washington – und womöglich bald die Weltwirtschaft. Neue Schulden in Billionenhöhe, Steuersenkungen auf Pump und Druck auf die Notenbank könnten die USA ins finanzpolitische Chaos führen. Wohin steuert die Weltleitwährung?
Mit dem Genius Act leiten die USA eine neue Ära der Stablecoin-Regulierung ein – mit weitreichenden Folgen für das internationale Finanzsystem. Während Tether-Chef Paolo Androino sich über neue Chancen freut und ambitionierte Expansionspläne verfolgt, schlägt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich Alarm. Der Streit um die Zukunft des digitalen Geldes ist längst entbrannt.
Misstrauen, Gerüchte und ein drohender Währungsverfall: Amerikas Goldreserven sorgen wieder für Diskussionen – und werfen Fragen auf, die seit Jahrzehnten unbeantwortet geblieben sind. Warum Transparenz jetzt dringend nötig wäre – und was das für den Dollar und den Goldpreis bedeutet.
In den vergangenen Jahren sorgte der US-Dollar meistens für Rückenwind. Währungsgewinne erhöhten die Rendite oder minderten den Schmerz von Kursverlusten. Durch die Trump-Regierung kommt die Stellung des US-Dollar unter Druck und das hohe Gewicht von US-Aktien konfrontiert Anleger mit der Frage zur Währungsabsicherung. Welche Instrumente es gibt, wo die echten Kosten liegen und was Anleger vermeiden sollten, erfahren Sie in diesem Video.
Währungsabsicherung von US-Aktien: Argumente, Kosten, Überlegungen
Inflation & Leitzins: Relativ gesehen Luft für Senkungen / Defizite, Schulden und Zinslast: Abgesang auf den US-Dollar / Gold: Bedeutung in Notenbankbilanzen gestiegen / Aktienquote: Mehr Europa, weniger USA - Horizont beachten / Private Equity: Private Anleger sollten skeptisch sein
Über die Feiertage konnten Kryptowährungen wieder zulegen. Reicht das bereits für den nächsten Durchbruch? Im Windschatten des Genius Acts ergeben sich interessante Folgewirkungen. Doch ist der (momentane) Abgesang auf den US Dollar vielleicht wieder verfrüht?
Die Kryptomärkte befinden sich derzeit in einer Konsolidierungsphase. Wann kommt wieder der entscheidende Ausbruch nach oben? Währenddessen passiert in den USA Entscheidendes! Der Genius Act legt den Grundstein für die Dollar Dominanz in der digitalen Zukunft. Und ein Großteil der Krypto Community sieht weg.
US-Wirtschaftsleitung: Rückgang mit Besonderheiten / US-Auslandsverbindlichkeiten: Eine Belastung für den US-Dollar? / Konsumentenvertrauen und Konsum: Relevante Wechselwirkungen außerhalb einer Rezession? / Schweizer Staatsanleihen: Negative Renditen sind zurück
Aktuelles Geschäftsklima und positives Argument für Deutschland / Japan: Steigende Renditen mit globalen Konsequenzen? / US-Dollar: Wird zukünftig eine politische Risikoprämie fällig? / Konjunkturdaten: Besser als erwartet
Anfang April stürzten die Börsenkurse ab – ein Spektakel irgendwo zwischen Turmspringen und finanziellem Harakiri. Und jetzt? Noch schneller rappelte sich der Markt wieder hoch wie ein Boxer, der nach einem rechten Haken taumelt, aber störrisch weiterwankt. Immerhin: Der DAX liegt seit Jahresanfang über 11,7 % im Plus, der Euro Stoxx 50 glänzt mit rund 13 Prozent Zuwachs. Selbst der S&P 500 in den USA, trotz aller Zinssorgen, kratzt an seinem Allzeithoch – ein beeindruckendes Comeback, wenn man bedenkt, dass die Konjunkturdaten eher nach Schwierigkeiten riechen als nach einem „Finale Furioso“.
Donald Trump verfolgt einen größeren Plan, als viele ahnen: Mit Zöllen, Kapitalströmen und der Rückbesinnung auf reale Werte bereitet er die USA auf das Ende des alten Finanzsystems vor – und auf eine neue Geldordnung. Jetzt ist die Zeit für strategisches Umdenken. Ein Gastbeitrag von Marc Friedrich.
US-Daten schwach, Powell unter Beschuss, der Dollar fällt – und Gold explodiert. Trumps Infragestellung des Fed-Chefs bringt das globale Finanzsystem in Wallung. In Deutschland stehen derweil weiter Jobs und Investitionen auf der Kippe – und der Handelskonflikt spitzt sich weiter zu.
Im aktuellen Clinch um Zölle, Energie und sonstige geopolitische Streitereien wird mancherorts von einer Renaissance Europas als „Global Player“ fabuliert. In der Debatte gehen jedoch zahlreiche große und kleine Details unter. Einer der oft ignorierten Knackpunkte hat einen Umfang von mehr als 5 Billionen US-Dollar.
Rückblick US-Börsen: Donald Trump macht ernst – Wallstreet im Plus / Volkswirtschaft & Konjunktur: ISM-Index nicht verarbeitendes Gewerbe USA / DE-Politik: Deutsche Wirtschaftsverbände enttäuscht von Koalitionsverhandlungen / US-Politik: Elon Musk auf dem Rückzug? / Chartbilder: Euro Bund-Future, 10y Bundesanleihe, EUR/USD, GOLD/USD / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: abwärts, US-Aktienmärkte: abwärts, Asien: abwärts, WTI und Brent abwärts, Bitcoin und Ethereum abwärts, Euro“familie“ uneinheitlich, Euro-Bund Future aufwärts, Gold und Silber uneinheitlich
Gold hebt ab, der US-Dollar schwächelt – und die Deutsche Bank stellt unbequeme Fragen zum künftigen Status der Weltreservewährung. Steht das globale Währungssystem vor einer tektonischen Verschiebung? In Zeiten wie diesen gewinnt Vermögenserhalt klar vor Spekulation – auch, weil die Märkte längst begonnen haben, alte Regeln zu hinterfragen.
Rückblick US-Börsen: Leitindizes schließen im Plus, USD kann sich stabilisieren / Volkswirtschaft & Konjunktur: Einkaufsmanagerindizes Europa und Deutschland / DE-Quartalszahlen: INDUS Holding AG, PATRIZIA Immobilien AG / Geo-Politik: USA und Russland verhandeln wieder / Gute Idee am Morgen: Bitcoin (USD) / Chartbilder: Nasdaq 100, S&P 500, Dow Jones, Bitcoin (USD), Ethereum (USD), USD/EUR / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: aufwärts, Asien: seitwärts, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum aufwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber seitwärts
Eine mögliche Neubewertung der US-Goldreserven könnte die Grundlage für eine neue Ära finanzieller Stabilität legen. Durch die intelligente Verknüpfung von Gold und den Staatsanleihemärkten könnte Washington nicht nur die Schuldenlast reduzieren, sondern auch das Vertrauen in den US-Dollar und das globale Finanzsystem stärken. Während Europa mit historischer Neuverschuldung kämpft, könnte Gold für die USA zum Schlüssel für eine nachhaltige und stabile Fiskalpolitik werden – möglicherweise mit positiven Folgen für Investoren und die Märkte weltweit.
Die Diskussion über eine mögliche Goldrevaluation in den USA gewinnt an Dynamik. Eine Neubewertung der Goldreserven könnte der Regierung Milliarden in die Kassen spülen – doch welche Konsequenzen hätte das für die Weltwirtschaft, die Währungsmärkte und die finanzielle Stabilität der USA?
Heute erfolgt ein Blick an die amerikanischen Staatsanleihemärkte, an denen die Zinsen im langfristigen Laufzeitbereich erneut klettern. Wer die aktuellen Entwicklungen ein wenig eingehender unter die Lupe nimmt, kommt nicht umhin damit zu rechnen, dass 2025 ein Wende- oder gar Schicksalsjahr für die Weltwirtschaft werden könnte.
Heute erfolgt ein Blick in die Volksrepublik China, wo es über kurz oder lang wahrscheinlich zu einer Abwertung des Yuans (Renminbis) gegenüber dem US-Dollar durch die People´s Bank of China kommen wird. In diesem Zusammenhang drängen sich Erinnerungen an das Jahr 2015 auf, als eine solche Ankündigung zu deutlichen Turbulenzen führte. Daher empfiehlt es sich, ein wenig eingehender auf die aktuelle Situation zu blicken.
BRICS+, ein Block aus den Kernländern Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika erhält immer mehr Club-Mitglieder. Sie eint die Schwächung des „Klassenfeinds“ Amerika, vor allem aber das Bestreben, sich von seiner Vorherrschaft an den Finanz- und Devisenmärkten freizumachen. Ist der Prozess der Ent-Dollarisierung eingeleitet?
Eine mit China getroffene SWAP-Vereinbarung spielt der saudischen Regierung das Instrument in die Hände, um die bestehende Kopplung des Riyal gegenüber dem US-Dollar aufzulösen. Riad kann sich jederzeit US-Dollars bei den Chinesen leihen, zahlt die damit in Verbindung stehenden Darlehen allerdings in Yuan zurück. So wappnet sich Saudi-Arabien gegen einen möglichen Versuch der USA, die Erdölpreise in den Keller zu schicken. Wer zuckt in dieser Auseinandersetzung zuerst?
Angesichts der seit dem Jahr 2014 zu beobachtenden Umwälzungen auf der Welt sollte die rezessionäre Wirtschaftsentwicklung in Saudi-Arabien nicht isoliert betrachtet werden. Es mag hilfreich sein, ein wenig in die jüngste Vergangenheit zurückzublicken, denn es scheint eine Art Blaupause dafür geschaffen worden, wie Länder, die sich durch eine Verhängung von westlichen Sanktionen oder durch einen Wirtschafts- und Finanzkrieg bedroht sehen, reagieren können. Erfahren Sie, weshalb sich aktuell ein Blick auf die Ölmärkte lohnt.
Es stehen aktuelle Entwicklungen in der BRICS+-Nation Saudi-Arabien im Zentrum der Betrachtungen. Das Land befindet sich ökonomisch betrachtet in einer Rezession. Noch bei Weitem interessanter ist allerdings, welche Dinge sich an den Währungsmärkten und in einer sich verstetigenden Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China beobachten lassen. Welcher Ausblick und welche Schlüsse lassen sich hieraus ziehen?
Welche Ereignisse kündigen sich angesichts des im Oktober bevorstehenden BRICS-Gipfels im russischen Kasan ab? Und wie lange mag es noch dauern, bis der BRICS-Verbund sein ganz eigenes Kommunikations- und Zahlungssystem in Konkurrenz zum westlich dominierten SWIFT-System einführt? Und was bedeutet das für den US-Dollar?