Die japanische Börse befindet sich nach dem Erdrutschsieg der LDP weiterhin im Aufwind und Rüdiger Born wirft einen genauen Blick auf die zu erwartenden wirtschaftlichen wie auch politischen Folgen. Gleichzeitig gibt es auch aus Deutschland vergleichsweise positive Nachrichten vom ifo-Institut. Hat die Wirtschaft ihre Talsohle überwunden? Die Antworten und alle Infos, die Anleger außerdem heute kennen müssen, gibt es im Video.
Die Aktienmärkte eröffnen zum Wochenstart mehrheitlich freundlich. Besonders stark zeigt sich die japanische Börse nach dem Erdrutschsieg der LDP vom Wochenende. Weniger erbaulich sind die Nachrichten aus Deutschland. Die Noten der Selbstständigen für die Regierung im Rahmen einer Ifo-Umfrage fallen vernichtend aus und der Füllstand der Gasspeicher verursacht berechtigterweise Sorgenfalten. Folker Hellmeyer erklärt, was an dieser Situation besonders kritisch ist.
Trotz der negativen Reaktion der Börsen auf die Nominierung von Kevin Warsh als neuem Fed-Chef in der vergangenen Woche zeigen sich die Aktien- und Edelmetallmärkte am Dienstag wieder positiv. Besonders in Japan geht es deutlich nach oben, wo es einige spannende politische Entwicklungen gibt. Gleichzeitig ist die Berichtssaison in den USA in vollem Gange und Gerüchte rund um eine Fusion von SpaceX und XAi kommen auf. Im neuen Tagesvideo klärt Rüdiger Born über die Hintergründe auf und zeigt, was Anleger außerdem wissen müssen.
Die Aktienmärkte zeigen eine breite Erholung, während Edelmetalle nach neuen Rekordständen konsolidieren. Doch unter der Oberfläche bleiben politische Risiken, Spannungen in Japan und strukturelle Schwächen in Deutschland prägend. Ein Überblick über Märkte, Daten und die unbequemen Realitäten von Folker Hellmeyer.
Zwischen möglicherweise bald runden Edelmetallmarken, steigenden Staatsanleiherenditen und erstaunlich entspannten Finanzbedingungen mahnt Christoph Leichtweiß im aktuellen Tagesvideo zur Ruhe. Hiernach ist kein Aktionismus gefragt, sondern Struktur, Disziplin und ein nüchterner Blick auf Risiken, bevor die nächste Marktphase emotional wird.
Ungewohnte Kulisse, harte Themen: Rüdiger Born meldet sich zum heutigen Tagesvideo aus Bangkok und schaut auf eine Woche, die vom Disput um Grönland, Trump-Zollandrohungen und dem Treffen in Davos dominiert wird. Die Märkte reagieren nervös – Die Aktien-Heatmap ist rot, Gold stark. Dazu kommen steigende Zinsen, anstehende Notenbank-Signale und ein Blick auf die Berichtssaison.
Rüdiger Born analysiert den Machtkampf Trump vs. Powell – und zeigt auf, warum die Frage nach der Unabhängigkeit der Fed im Kern eine Frage der Stabilität des US-Finanzsystems ist. Darüber hinaus ordnet er die neuen Iran-Zölle, die extreme Yen-Schwäche mit möglicher Interventionsgefahr und die Rekordlaune an den Börsen ein – mit seinem besonderen Blick auf Japan, der geopolitische, währungspolitische und marktstrategische Aspekte zusammenführt. Zum Abschluss richtet sich der Fokus auf den heutigen Termin um 14:30 Uhr: die US-Verbraucherpreise als möglicher Auslöser für spürbare Bewegung an den Märkten.
Der erste Handelstag 2026 startet freundlich, doch schwache Einkaufsmanagerdaten und strukturelle Probleme in Deutschland mahnen zur Vorsicht. KI bleibt ein zentraler Markttreiber: Big Tech investiert weiter Milliarden, neue Player - mit großen IPO-Plänen in Asien - erhöhen den Druck im Chip- und Speicherbereich – und der wachsende Rechenzentrumsbedarf macht Energieversorgung und Infrastruktur zunehmend zum Engpass- und Investmentthema. Dazu: Edelmetalle wieder stark, Buffett-Nachfolge bei Berkshire und ein Blick auf die Trends in Japan.
Am Dienstag um 14:30 Uhr gibt es neue Arbeitsmarktdaten aus den USA, die vor Weihnachten noch für Spannungsmomente an den Märkten sorgen dürften. Wichtig sind die Zahlen vor allem für die Fed, bei der sich außerdem die Frage stellt, wer im Mai den Vorsitz der Notenbank übernimmt. Aber nicht nur die US-Zentralbank, sondern auch die japanische steht diese Woche im Fokus, da am Freitag ein Zinsentscheid mit möglicherweise weitreichenden Folgen erwartet wird. Im Video ordnet Rüdiger Born die Lage ein und zeigt auf, was für Anleger heute zudem noch wichtig ist.
Die US-Notenbank Fed hat wie erwartet die Zinsen gesenkt, doch lange hielt der Jubel an den Märkten nicht an. Wegen schlechter Zahlen von Oracle kommen insbesondere bei den Tech-Aktien Sorgen um eine potenzielle Überbewertung von KI-Unternehmen auf. Gleichzeitig richten sich die Blicke nach Japan, wo die dortige Notenbank am 19. Dezember die Zinsen erhöhen und damit das Risiko für die Carry-Trades steigern könnte. Rüdiger Born gibt im neuen Video einen Überblick zu diesen sowie vielen weiteren wichtigen Themen und zeigt, was diese für Anleger bedeuten.
An den Märkten zeigen sich aktuell krasse Gegensätze. Während in den USA voraussichtlich Zinsen gesenkt werden, sollen sie in Japan steigen. Eine Konstellation, die den Carry-Trade beeinflussen und die Börsen, insbesondere den Krypto-Markt, belasten könnte. Rüdiger Born wirft im neuen Video einen genaueren Blick auf dieses Thema und stellt sich angesichts des Zurückruderns der Unternehmerverbände beim Diskurs mit der AfD die Frage, ob man nur noch miteinander diskutieren darf, wenn man derselben Meinung ist.
Nach den letzten Erholungsversuchen dominieren erneut Kursverluste den Kryptosektor. Grund sind Zins- und Carry-Trade-Sorgen aus Japan. Die Dynamik der Kursverluste ist immens und so kommt es an immer mehr Stellen zu Fragen, Sorgen und einer aufgeheizten Stimmung. Tether und Strategy sind hierbei die prominentesten Beispiele.
An den US-Börsen verdichten sich die Zeichen für einen Beginn der Jahresendrallye, auch wenn es diese Woche wegen Thanksgiving zu verkürztem Handel kommt. Derweil gibt es erneut wenig erbauliche Nachrichten aus der deutschen Wirtschaft, denn beim BIP gab es im Q3 kein Wachstum - immerhin sehen wir hier keine Schrumpfung mehr. Rüdiger Born ordnet alle aktuellen Themen im neuen Tagesvideo ein und liefert zudem einige spannende Nachrichten aus Japan, dem Silicon Valley & dem Rest der Welt.
Trotz der starken Zahlen von Nvidia zeigt sich an den Börsen kein Ende der Liquiditätspräferenz der Investoren, sodass die Kurse weiter unter Druck geraten. Geopolitisch gibt es derweil positive Signale, denn eine Chance auf Frieden in der Ukraine scheint real zu sein. Gleichzeitig sind die Daten zur deutschen Wirtschaft wenig erbaulich, weshalb Folker Hellmeyer unermüdlich den dringenden Handlungsbedarf für die Politik aufzeigt.
Rüdiger Born übernimmt heute für Sie wieder die Rolle als Aktien-Dschini - Ihre Wünsche waren sein Befehl! Im Video nimmt er u.a. mit Coca-Cola, Alibaba, Novo Nordisk und der Deutschen Telekom die von Ihnen erbetenen Einzeltitel unter der Chartlupe und blickt auf den japanischen Markt. Zudem beantwortet der Chartprofi auch anderweitige Fragen ausführlich. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erkenntnisgewinn! Die Zeitmarken finden Sie unter dem Video!
In Japan tut sich aktuell einiges, so ist Sanae Takaichi als erste Frau Premierministerin des Landes geworden. Rüdiger Born wirft einen Blick auf die Hintergründe und wirtschaftlichen Folgen dieser Entwicklung. Außerdem im Fokus: der Rohstoff-Deal zwischen den USA und Australien sowie die Aussicht auf weitere Zinssenkungen durch die Fed.
Die Börsen haben sich etwas von den Zoll-Turbulenzen erholen können, zeigen aber am Dienstag erneut negative Vorzeichen. Besonders japanische Aktien stehen unter Druck, denn hier steht zusätzlich die Regierungskrise im Fokus. Im neuen Video wirft Rüdiger Born einen Blick auf die aktuellen Ereignisse sowie die anstehenden Termine, die für Anleger noch wichtig werden.
Japanische Aktien stehen bei deutschen Anlegern eher weniger im Fokus. Immerhin hat der Leitindex Nikkei 225 im August ein neues Allzeithoch ausgebildet. Grund genug, sich den japanischen Aktienmarkt genauer anzusehen. Wo liegen die Chancen und Risiken?
Während internationale Börsen das neue Handelsabkommen zwischen den USA und Japan feiern, herrscht in Detroit Katerstimmung. Für die großen amerikanischen Autobauer bringt der Deal mehr Probleme als Lösungen – von ungleichen Wettbewerbsbedingungen bis hin zu neuen Belastungen durch Einfuhrzölle.
Am Freitag sackt der DAX nach unten ab. Einzig positiv überrascht die Automobilbranche. In den USA und Japan steht derweil die Zinspolitik im Fokus, während sich China für einen potenziellen Deal mit Europa bereit zu machen scheint und die Lage zwischen Vietnam und Kambodscha eskaliert.
Trotz geopolitischer Reibungen, Notenbankreden und einer vollgepackten Berichtssaison zeigen sich die Märkte bemerkenswert gleichgültig. Doch hinter den Kulissen bahnen sich Entwicklungen an – von KI-Offensiven in Japan bis zu neuen Energieplänen in Asien und Europa.
Trump verschickt neue Zoll-Ankündigungen – doch der große Knall bleibt aus. Die Märkte reagieren erstaunlich gelassen, viele Länder setzen auf Nachverhandlungen. Während die Wirtschaftswelt abwartet, sorgt Elon Musk politisch für Aufsehen – und Tesla gerät an der Börse deutlich unter Druck. Warum das alles dennoch (noch) kein Drama ist, erklärt Rüdiger Born.
Zwischen Quartalsende, verkürzter US-Handelswoche und wichtigen Arbeitsmarktdaten steht den Märkten eine richtungsweisende Woche bevor. Rüdiger Born beleuchtet Marktbewegungen, geldpolitische Erwartungen, Unternehmensnews von Apple bis Tepco – und erklärt, warum Zeit und Geld in dieser Woche in einem ganz besonderen Verhältnis zueinander stehen.
Entspannungssignale trotz Krisenmeldungen: Die Märkte zeigen sich robust – Waffenruhe im Nahen Osten, Zinsfantasie in den USA und bessere Konjunkturdaten sorgen für Rückenwind. Doch Unsicherheiten bleiben – der Fokus gilt Öl, Jerome Powells Rede und dem geopolitischen Machtgefüge. Was ansonsten auffällt: Während KI in westlichen Medien weiter ein Randthema bleibt, wird sie in Asien – etwa in Japan und China – als zentrales Zukunftsthema intensiv und öffentlich diskutiert.
Während der DAX kraftlos neue Hochs erklimmt, bleibt der Fokus klar auf den USA: Inflation, Trump-Rede und Mega-Investments in Bitcoin von MicroStrategy und GameStop sorgen für Spannung. Tesla glänzt trotz Störfeuer am Himmel, BYD zieht mit KI-Technik davon – und Toyota spaltet sich auf. Dazu: Verpackungsinnovation aus Japan als Gamechanger in Sachen Plastikmüll?
Trump will Zölle auf Stahl und Aluminium verdoppeln - Ford Motor gibt nach; Steel Dynamics legt 10 % zu; Europa zeigt Skepsis / BoJ-Chef Ueda: Anleihekäufe sollen deutlich zurückgeschraubt werden; 2 % Inflationsziel noch nicht erreicht / Fed: 2025 stabile Zinsen erwartet; 3 Monats-T-Bills: es geht sehr langsam abwärts / Unspektakuläre Rede von Powell; Donnerstag: nächste Zinssitzung / Verbraucherpreisindex: Rückgang erwartet; China: Einkaufsmanagerindex enttäuschend; 16:00 US-Auftragseingänge; JOLTS
Japans Anleihenmarkt gerät ins Wanken: Lebensversicherer verzeichnen Milliardenverluste, Investoren streiken – und die Bank of Japan droht die Kontrolle zu verlieren. Eine Vertrauenskrise mit systemischem Risiko nimmt Gestalt an.
Japans Wirtschaft gerät ins Schwanken: Die Exporte verlieren an Dynamik, Zölle belasten besonders die Autoindustrie – und die Schuldenlast wird durch steigende Anleihezinsen immer teurer. Ohne Fortschritte in den Gesprächen mit den USA droht dem Exportmodell ernsthafter Schaden. Gleichzeitig wird das Vertrauen in japanische Staatsanleihen brüchiger. Eine Phase wachsender Unsicherheiten beginnt.
Staatsverschuldung und Inflation rücken in den Fokus: Während die USA trotz Schuldenbergen auf Wachstum und Haushaltskonsolidierung setzen, wächst in Japan die Sorge vor einer möglichen Schuldenkrise – getrieben von steigender Inflation und wachsenden Anleihezinsen. Der globale Kapitalmarkt schaut genau hin.
Aktuelles Geschäftsklima und positives Argument für Deutschland / Japan: Steigende Renditen mit globalen Konsequenzen? / US-Dollar: Wird zukünftig eine politische Risikoprämie fällig? / Konjunkturdaten: Besser als erwartet
DAX erklimmt erstmals die 24.000er Marke – und es gibt noch Potenzial / Automobilbranche recht schwach, bis auf Porsche / US-Futures leicht im Minus; Hang Seng im Plus: Innovativer Batteriehersteller CATL stieg nach Debüt um 12,5 % / G7-Treffen könnte für Bewegung sorgen / Leistungsbilanz Eurozone höher; dt. Erzeugerpreise deutlich niedriger als erwartet / PBoC senkt Zinsen; 3-Monats-T-Bills wieder gestiegen – Zinssenkung wird nach Downgrade auf sich warten lassen / Trump-Putin-Gespräch „schockiert“ Europa / Präsident Lai: Taiwan will Gespräch mit Peking suchen / 16:00 EU-Verbrauchervertrauen / Japan erwägt MWSt-Senkung…
Rückblick US-Börsen: Hoffnung durch Handelsgespräche zwischen den USA und Japan / Volkswirtschaft & Konjunktur: US-Einzelhandelsumsätze und Manufacturing-Index, EU-Verbrauchervertrauen / US-Quartalszahlen: Tesla im Fokus / DE-Quartalszahlen: SAP SE / Geld-Politik: Donald Trump attackiert Jerome Powell und lobt die EZB / Gute Idee am Morgen: Gold (USD) / Chartbilder: Gold (USD), Silber (USD), Bitcoin (USD) / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: uneinheitlich, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: seitwärts, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum uneinheitlich, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber aufwärts
Japans Zentralbank steht mit dem Rücken zur Wand! Trotz hartnäckiger Inflation zögert sie mit Zinserhöhungen – doch der Druck wächst. Was das für die globale Wirtschaft bedeutet und welche Risiken jetzt auf uns alle zukommen könnten.
US-Märkte schwächeln seit Dezember, jetzt geht es abwärts, während Europas Börsen vergleichsweise gut performen / USA: Statt Militärmacht und Petrodollar zum Warenhandel mit Zöllen / gestern Schwäche bei US-Tech-Werten / Berkshire Hathaway legt nach starken Zahlen zu; Buffett: weniger Engagement in US-Aktien, Japan-Invest soll erhöht werden: Mitsubishi Corp., Mitsui Corp., Itochu Corp., Sumitomo Corp., Marubeni Corp. / Nikkei an interessanter Marke! / morgen nachbörslich: alle Augen auf Nvidia - Werden die Daumenschrauben in Sachen Chipexport fester gezogen? …
Börsen stark, US-Märkte hinken etwas hinterher & Nifty Fifty schwächelt / US-Handelsbilanz: Indien will Öl und F35-Figher kaufen / Erste Zinssenkungen seit 2022 in Australien / ZEW-Index: stabil negative Konjunkturerwartungen / Trump: „BRICS is dead“ / Huawei: Globale Markteinführung in Malaysia (!) / Abu Dhabi: VEA und China verhandeln / Nach Rede von JD Vance: China mit Angebot an Europa / Merz zu Tesla: Meinungsfreiheit hierzulande wie in China / Xi will privaten Sektor stärken: Alibaba (+ Jack Ma), Huawei, Xiaomi, BYD, CATL, Tencent / Taiwan: Politikwechsel in Japan – und den USA? / Samsung kündigt Aktienrückkäufe in Mrd.-Höhe an / Airbus verschiebt Cargo-Version um ein Jahr / Honda und Nissan: Übernahmegespräche werden wieder aufgenommen
Die Zinsen in Japan steigen weiter, während die Bank of Japan ins Hintertreffen gerät. Trotz beharrlicher Versuche, die Zinskurve zu kontrollieren, hat der Markt längst das Steuer übernommen. Der 10-jährige Anleihezins erreicht ein 15-Jahres-Hoch, während steigende Löhne und Inflation die Notenbank unter Druck setzen. Wird Japan gezwungen, den Zinsanhebungskurs zu beschleunigen? Und welche Auswirkungen könnte das auf den Yen, globale Kapitalflüsse und die Finanzmärkte haben?
Die Bank of Japan hat ihren Schlüsselleitzins auf 0,5 % angehoben – ein scheinbar kleiner Schritt, der jedoch tiefgreifende Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte haben könnte. Steigende Inflationserwartungen, Carry-Trade-Risiken und ein schwankender Yen machen Japan zunehmend zu einem systemischen Risiko. Was droht den Märkten, und wie sollten Investoren reagieren?
In Japan haben die Zinsen im 10-jährigen Laufzeitbereich inzwischen ihren Ausbruch nach oben vollzogen. Gleichzeitig sinkt der japanische Yen erneut wie ein Stein, was Hinweise darauf liefert, dass es möglicherweise schon bald wieder zu einem Ausbruch von neuen Turbulenzen an den globalen Finanzmärkten kommen könnte. Da sich die Bank of Japan in den letzten Jahren selbst in eine Sackgasse hineinmanövriert hat, halten die japanischen Notenbanker ein immer schlechter werdendes Blatt auf der Hand, während sich auch die Verhältnisse auf politischer Ebene zusehends verkomplizieren.
Wenig positive Vorgaben; RWE und Telekom im Plus; Automobilbauer wieder schwach / Globale Aktienbörsen eher verhalten – insbesondere Apple und Tesla fielen negativ auf! BYD ist Tesla auf den Fersen! Apple-Boykott in Indonesien & 92 Mio. Euro für Besitzer von Siri-Geräten in den USA – 20 USD pro Kopf / Marktkapitalisierung globaler Unternehmen im Vergleich / Biden will Übernahme von Nippon Steel blockieren, nach deren Rückzug aus China / Japan: Löhne und Preise weiter steigend erwartet – Hoffnung auf Zinserhöhungen im jap. Finanzjahr (ab April) / EZB will Zinsen senken; Fed will nicht so richtig aktiv werden – Euro gibt weiter nach / Daten: Arbeitslosenquote in Deutschland leicht zurückgekommen; 16:00 ISM-Einkaufsmanagerindices leicht schwächer erwartet / Demografie: Japanische Softbank will 2026 mit vollautomatischem KI-Projekt durchstarten
DAX mit Negativgap! / Fed-Projektionen: Märkte haben für 2024 Mut verloren / Deutsche Erzeugerpreise legen sanft zu, höher als erwartet; 14:30 US-Konsumausgaben; 16:00 Verbrauchervertrauen Uni-Michigan / BoJ belässt Zinsen unverändert - im März Erhöhung erwartet / USD/JY: Alles Schnee von gestern? Eine kleine spekulative Idee! / Quartalszahlen Nike: 78 ct. Dividende / Lohnstreik bei Starbucks – Konsumflaute, schlechtes China-Geschäft / Verhandlungen bei Volkswagen – Einstieg? / Fusion Nissan Motor & Honda Motor – Foxconn (Taiwan) zeigt Interesse an Nissan-Aktien von Renault / Shutdown in den USA? / Agibot, der (etwas gruselige) chinesische Robot-Bauer / Japan: Energieplan 2040: 20 % Atomstrom; 40-50 % Erneuerbare / Vietnam will mehr Waffen zur „Interessenwahrung“
Es erfolgt ein Blick nach Japan, wo die politischen und geldpolitischen Entscheider sich inzwischen mit den gleichen Problemen wie vor dem Minicrash von Anfang August konfrontiert sehen. Alles scheint sich zurück auf Los zu befinden, was sich unter anderem an der inzwischen wieder aufgenommenen Talfahrt des japanischen Yens ablesen lässt. Es wird wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis es zu neuen Interventionen in Japan kommen wird, deren Erfolgsaussichten jedoch beständig schwinden.
China trotz Maßnahme-Ankündigung der PBoC schwach / Impuls-Move: Gold gibt merklich nach – es könnte weiter abwärts gehen / Aufbau eines strategischen Bitcoin-Bestands durch Trump? - Bitcoin auf dem Weg zur 100.000? / Tesla legt seit US-Wahl 40 % zu – welchen Einfluss wird Elon Musk haben? / Shigeru Ishiba ist neuer Premierminister Japans / Demografie-Problem + Rentenfinanzierung – KI soll helfen! / Softbank mit guten Zahlen / Nissan Plus 12,8 % - Bodenbildung? / Neuer Player am Flugzeugmarkt: COMAC (benennt Flieger auf C909) / Shell gewinnt CO2-Verfahren / Infineon legt trotz Gewinneinbruchs-Warnung zu / Bayer gibt zweistellig ab / Michael Roth SPD + Jens Spahn CDU sind sich einig: Alles für die Ukraine
Nicht nur hierzulande ist es turbulent! Es erfolgt ein Blick nach Japan, wo die jüngst abgehaltenen Neuwahlen zu zusätzlicher Unsicherheit geführt haben. Einerseits ist die bislang regierende Liberal Demokratische Partei durch die Wähler abgestraft worden. Andererseits haben vor allem einige Kleinparteien an politischem Einfluss hinzugewonnen. Momentan zeichnet sich eine schwierige Koalitions- und Regierungsbildung ab, die zu einer politischen Lähmung und Stagnation in ökonomisch herausfordernden Zeiten beizutragen droht. Nicht nur der japanische Yen, sondern auch die langfristigen Zinsen haben auf einen solchen Ausblick bereits reagiert.
Börsen relativ stabil / Japan: Verbraucherpreisdaten geringer gestiegen als zuvor – kein Vortrieb für Zinserhöhungen, Wahlen: LDP Ishiba + Komeito Partei bilden Regierung - wird Konkurrent CDP stärker? / Werden Carry Trades wieder ein Thema? / Horrende US-Staatsverschuldung / 3-Monats-T-Bills weiter unter dem Zielbereich – Handlungsdruck für die Fed / IWF- und BRICS-Treffen: Der Einfluss wächst / Einigung im Disput zwischen Indien & China / Goldpreis explodiert: Unabhängigkeit vom USD aufgrund Sanktionssorgen & Türkei löst Indien und China als Topkäufer ab / Kein funktionierender Terminmarkt: BRICS-Währung ist (noch) nicht zu erwarten
Heute steht die EZB-Ratssitzung im Fokus, nachdem der Finanzmarkt zuletzt keine klare Linie zeigte. Eine Zinssenkung um 0,25% bei dem Leitzins als auch Anlagezins gilt aus ausgemacht, die laut Folker Hellmeyer auch überfällig ist. Japan geht eigene Wege: Die japanische Regierung will die Konjunktur mit einem großen Ausgabenpaket unterstützen. Das Thema Staatsverschuldung bleibt allerdings extrem kritisch und wird voraussichtlich kritischer. Der IWF hat in einer aktuellen Mitteilung das Thema überbordender Staatsverschuldungen angesprochen. Bisher sind die Märkte darauf nicht angesprungen. Das muss nicht so bleiben...
Der als vernachlässigbare Kraft wahrgenommene Shigeru Ishiba hat die innerparteilichen Parteivorsitz-Wahlen der Liberaldemokratischen Partei Japans auf eine überraschende Weise für sich entschieden. Sowohl außenpolitisch als auch währungspolitisch betrachtet ist diese Entwicklung von großem Interesse. Für welche politischen Ansätze und Forderungen steht der neue japanische Premierminister?
Shanghai: Dank Maßnahmepaket der People´s Bank of China: SSE seit Septembertief um fast 25 % in die Höhe geschossen / 75 Jahre Volksrepublik China – Heimholung der „abtrünnigen Provinz Taiwan“ thematisiert / Chinesische Konjunkturdaten durchwachsen – bis Montag Feiertag! Japan: Finanzskandal um Kishida – neuer Premierminister: Shigeru Ishiba (steht für steigende Zinsen und Veränderung an der Militärfront) + Wandel in der Geopolitik! / Snowden: Möglichkeit Japans und europäische Infrastruktur abzuschalten / 16:00 Uhr JOLTS-Report / 3-Monats-T-Bills setzen Fed unter Handlungsdruck / Historischer Streik US-Hafenarbeiter / Tesla: Klage gegen Musk zurückgewiesen / SUVs in Paris haben es schwer; Deutschland: Verbrenner-Neuwagen werden deutlich teurer