Europa entdeckt gerade, dass zwischen den Preisen für Rohöl und Diesel ein Unterschied besteht. Das klingt banal, ist aber offenbar neu genug, um in manchen Kreisen als Einsicht zu gelten. Die Schelte für Ölkonzerne lenkt daher von einem wesentlichen Punkt ab: dem jahrzehntelangen Kampf gegen alles, was fossil ist.
Die grpßen Aktienmärkte gaben nach, die Lage an den Rentenmärkten bleibt angespannt. Folker Hellmeyer kommentiert den Kabinettsbeschluss zu höheren Sozialbeiträgen für „Gutverdiener“ und die versicherungsfremden Leistungen, die über Dekaden in die Sozialkassen verlagert wurden. Zudem erwägt die EU eine Großkonzern-Abgabe statt einer Digitalsteuer.
NASDAQ und S&P 500 markierten neue historische Rekorde. Der deutsche Dienstleistungssektor zeigt im Monatsvergleich ein reales Umsatzplus von 0,7%, im Jahresvergleich einen realen Rückgang von 0,9%. EZB-Chefvolkswirt Lane mahnt zu weitsichtiger Haushaltspolitik.
An den Finanzmärkten kam es in den letzten 24 Handelsstunden zu partiellen Zwischenerholungen in einem insgesamt eingetrübten Bild. In Deutschland hat sich der Geschäftsklimaindex in der Automobilindustrie laut Ifo-Barometer stark verschlechtert. Zudem hat sich die Stimmung unter den Verbrauchern wenige Wochen vor dem beginnenden Weihnachtsgeschäft eingetrübt.
Man könnte meinen, die ständig steigende Abgabenlast sei eine Art Naturgesetz. Die Zahlen aus dem Sozialbudget und dem Bundeshaushalt erzählen hingegen eine nüchterne Geschichte. Es handelt sich um politische Entscheidungen, die über Jahrzehnte die Ausgaben in die Höhe getrieben haben.
Die Eurozone fällt im Vergleich der westlichen Wirtschaftsräume weiter zurück, die strukturellen Defizite werden nicht im erforderlichen Maße adressiert, und die Schlinge um die Eurozone zieht sich zu. In Deutschland hat sich das Geschäftsklima in der Chemieindustrie verbessert, die strukturellen Nachteile am Standort sind jedoch nicht ansatzweise behoben. Die Elektroindustrie entwickelt sich zunehmend zur Konjunkturlokomotive innerhalb der deutschen Industrie.
Während die Börsen durchatmen, bleibt das Bild an den Rentenmärkten und insbesondere in Deutschland weiter kritisch. Folker Hellmeyer zeigt im neuen Beitrag auf, wo es unter anderem hakt und welche Lösungen nicht mehr kosten als die Eitelkeit der Regierung.
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Die deutsche Wirtschaft wächst wieder – zumindest in den Prognosen. Ganz plötzlich und unerwartet. Der Untergang ist vertagt. Prognosen haben ja den großen Vorteil, dass sie zunächst nichts kosten und später kaum jemand nachzählt, wer danebenlag.
Die Füllstände der deutschen Gasspeicher bewegten sich schon im letzten Jahr am und später deutlich unter den Tiefstständen der vorangegangenen 5 Jahre. In diesem Jahr werden die Werte des Vorjahres aber noch deutlich unterschritten. Gleichzeitig steigen die Preise für Gas in Europa weiter.
An den Märkten zeigt sich zum Wochenstart erneut eine fragile Situation, wobei geopolitische Risiken und die Sorge um die Rentenmärkte dominieren. In Deutschland erreicht die Zahl der Wohngeld-Empfänger derweil einen neuen Rekord, laut Folker Hellmeyer ein klares Symptom der wirtschaftlichen Entwicklungen der Bundesrepublik. Er blickt auf die wichtigsten Daten und Fakten.
Es erscheint nach einer jahrelangen Serie von negativen Nachrichten kaum möglich, doch aktuell gibt es wieder positive Meldungen aus Deutschland. Folker Hellmeyer wirft im neuen Beitrag einen genaueren Blick auf die Daten sowie alles, was heute an den Märkten als auch in der Wirtschaft wichtig ist.
Die Märkte atmen am Dienstag durch, auch wenn die Risiken und geopolitischen Konflikte weiter präsent bleiben. In diesem Kontext richtet sich der Blick vor allem auf den Trump/Xi-Gipfel in dieser Woche. Folker Hellmeyer zeigt auf, was dabei und ansonsten heute an den Märkten sowie in der Wirtschaft wichtig ist.
Die aktuelle Debatte um die Treibstoffpreise erreichte mit dem Vorschlag eines Preisdeckels einen vorläufigen Höhepunkt. Wenig hilfreich ist bei der Begründung solcher Eingriffe die mediale Verbreitung von Bildern, in denen „Kosten und Gewinn“ in einem Posten zusammengefasst werden. Das soll möglicherweise dem Steueranteil einen vergleichbaren Block entgegenstellen, verzerrt jedoch die Wirklichkeit dramatisch.
Mit Blick auf Ölpreis, Zapfsäule und kommenden Winter bleibt eine drängende Frage: Was kommt da an Teuerung noch auf uns zu? Und werden wir eigentlich noch regiert – oder schon ruiniert? Auf letztere Frage gibt es sicher schon eine Antwort …
An den Märkten ist die Lage angesichts der weiteren geopolitischen Eskalation im Iran und der Ukraine weiterhin fragil. Auch in der Eurozone mehren sich die Fragezeichen mit Blick auf die politische Situation und die Verschuldung Frankreichs. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf die wichtigsten Daten und Fakten.
Die Aussicht auf weiter steigende Zinsen sorgt zum Wochenstart für Zurückhaltung an den Börsen, während Halbleiterwerte in den USA Schlimmeres verhindern. Martin Utschneider blickt auf die Geldpolitik und Christine Lagarde, erfreuliche Aussichten der großen US-Tech-Konzerne sowie die Chartbilder bei Öl, Bitcoin und Ethereum. Und es gibt überraschend positive Signale aus Deutschland: Die Schuldenquote lässt hoffen und gleich drei deutsche Unternehmen schaffen es unter die zehn wertvollsten börsennotierten Konzerne Europas. Ist es um den Wirtschaftsstandort vielleicht doch nicht ganz so schlecht bestellt?
Ölpreise über 100 Dollar, US-Renditen um 5 Prozent und die Fed vor der nächsten Zinsentscheidung: Die Märkte bleiben unter Druck. Oliver Roth nimmt außerdem die hohen deutschen Benzinpreise und die Macht der großen Mineralölkonzerne ins Visier – und blickt auf alarmierende Warnungen aus der KI-Branche, die eine neue Regulierungsdebatte entfachen.
Während gestern KI-Aktien unter die Räder gekommen sind und sich gleichzeitig die Lage an den Rohstoff- und Anleihemärkten immer weiter zuspitzt, zeigt sich der Kryptomarkt geradezu gelassen. Woran liegt das? In den USA geht es mit dem Clarity Act in die nächste Runde. Gleichzeitig zeigt sich die SEC offen für Erleichterungen bei kleineren Unternehmen und Startups. Das steht mittlerweile im deutlichen Gegensatz zu Deutschland. Und eigentlich der ganzen EU.
An den Aktienmärkten setzt sich das Bangen fort und die Stimmungslage ist angespannt. Gleichzeitig sieht es auch in Deutschland weiterhin negativ mit Blick auf die Konjunkturlage aus. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf die wichtigsten Daten und Fakten.
Ausgerechnet Katar, bislang einer der größten LNG-Exporteure der Welt, verhandelt mit den USA über Gaslieferungen bis 2031. Zerstörte Produktionsanlagen und Infrastruktur sowie die anhaltende Blockade der Straße von Hormus reißen eine gewaltige Lücke in die globale Versorgung. Während der Winter näher rückt, schießt der europäische Gaspreis bereits nach oben – und die deutschen Speicher sind nur zu 54 Prozent gefüllt, wie wir wissen...
Der Ölpreis liegt wieder über 100 Dollar je Fass, der Gaspreis am europäischen Großmarkt bei fast 80 Euro je Megawattstunde. Vor zehn Jahren waren es nicht einmal 14 Euro. Auch Strom ist teurer geworden, obwohl Sonne und Wind nach wie vor keine Rechnung schicken. Dafür tun es andere.
Die Verringerung des bilateralen US-Warenhandelsdefizits mit China war ein ausdrückliches und wiederholt genanntes Ziel der Trump-Administration. In der ersten Amtszeit bezeichneten Präsident Trump und seine Beamten das große Defizit regelmäßig als Beleg für unfaire chinesische Praktiken. Wie hat sich das Defizit seither entwickelt und wie sieht es bei der EU aus?
Der nächste Winter rückt näher – doch wie gut ist Deutschland tatsächlich vorbereitet? Wie steht es um die Gasspeicher, wie stabil sind Strom- und Energienetze und wie verwundbar ist unsere kritische Infrastruktur gegenüber Ausfällen oder gezielter Sabotage? Darüber sprechen wir im nächsten Live-Talk mit Energieexperte Stefan Spiegelsperger. Jetzt anmelden, Fragen einreichen und am 10. September 2026 um 19:00 Uhr live dabei sein!
Die Wahl in Sachsen-Anhalt ist für die dort bislang regierenden Alt-Parteien ein Debakel. Regieren in Magdeburg wird jetzt zur Quadratur des Kreises. Vor allem ist das Wahlergebnis jedoch ein dramatisches Misstrauensvotum gegenüber der Berliner Koalition. Welche Folgen könnten sich nun direkt und indirekt für Wirtschaft und Finanzmärkte in Deutschland ergeben?
Der größte Markt der Welt sendet gerade das lauteste Signal seit 2008. Und die Tagesschau berichtet über Klimaziele. Ein Gastbeitrag von Marc Friedrich.
Eine aktuelle Studie zeichnet ein trübes Bild vom Bildungsabschwung in Berlin. Die Auswertung bundeseinheitlicher Vergleichsarbeiten zeigt neben einem niedrigen Niveau eine über Jahre anhaltende Verschlechterung.
Drohnen, Sprengsätze und Angriffe auf kritische Infrastruktur: Die Sicherheitslage in Deutschland wird zunehmend unübersichtlich – und Schuldige sind oft schnell ausgemacht. Dirk warnt vor vorschnellen Gewissheiten und politischer Instrumentalisierung. Sein Appell: kritisch bleiben, Interessen hinterfragen und sich nicht gegeneinander aufbringen lassen.
Meine Sicht - Anschläge auf kritische Infrastruktur: Wer war’s – und wem nutzt der Streit um die Schuld?
In Talkshows wird Digitalisierung gerne als Fortschritt erzählt. In der Praxis ist sie oft Verwaltung des Bestehenden. Der Blick auf den System- und Datensalat von Kommunen, Ländern und Bund erinnert an die Datenhaltung der Deutschen Bahn: Sieht man auf drei Systemen drei Abfahrtszeiten, darf man sich nicht wundern, wenn die Reise nach nirgendwo führt.
Ein Ruck geht durch Deutschland. Die Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen, gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Prozent. Mancher hielt es zunächst für ein kleines Erdbeben. So tief sind die Erwartungen inzwischen gesunken.
Nvidia liefert starke Zahlen, Jackson Hole sorgt für Nervosität – und Deutschland rutscht im internationalen Vergleich immer weiter ab. Martin Utschneider blickt auf die wichtigsten Marktimpulse des Tages und zeigt, was die Charts bei DAX, Nvidia, Silber, Öl und Diesel verraten.
Alles wartet auf Nvidia und neue Zinssignale aus Jackson Hole. Oliver Roth nimmt aber auch die deutsche Politik ins Visier: Reformstau statt Aufbruch, eine kaum noch finanzierbare Rentenrealität und schmerzhafte Einschnitte, an denen angesichts leerer Kassen und mit Blick auf die Generationengerechtigkeit kaum ein Weg vorbeizuführen scheint.
In einer modernen Volkswirtschaft ist ein Rückgang der Erwerbstätigenzahl ein seltenes Ereignis. Üblicherweise tritt sie in umfassenden Wirtschaftskrisen auf. Deutschland schafft nun das Kunststück, dies auch in Zeiten globalen Wirtschaftswachstums zu erreichen. So löst sich auch der vielbeschworene Fachkräftemangel vielerorts auf.
Zwischen urbanen Enteignungsfantasien und allerlei Preisbremsen wähnt mancher den deutschen Immobilienmarkt noch im Aufwind. Zinsschock von 2022 abgehakt, Preise stabilisiert, Erholung im Gange so klingt es zumindest in manchen Feuilletons und bei manchen Verbandsvertretern. Nur in den lästigen Zahlen findet sich hierfür kein Beleg.
Geopolitische Eskalation trifft auf zunehmenden Stress an den westlichen Anleihemärkten: Während die Renditen in den USA und Europa Mehrjahreshochs markieren, bewegt sich China in die entgegengesetzte Richtung. Folker Hellmeyer blickt zudem auf Deutschlands Arbeitsmarkt, den Wohnungsbau und die neuesten Konjunkturdaten.
Kennen Sie den Radiosender „Nostalgie“? Er spielt herrliche Pop-Klassiker, die Hörer wie mich wehmütig an die guten alten Zeiten in Deutschland erinnern, als gefühlt Milch und Honig flossen. Heute, in der neuen Welt harter Realitäten, wünschen sich viele sehnsüchtig die besseren Tage von damals zurück. Doch von nichts kommt nichts. Allein in Nostalgie zu schwelgen, sorgt nicht für Problemlösung.
Wird im Nahen Osten geschossen, steigt der Ölpreis. Kommt eine Waffenruhe, fällt er wieder – jedenfalls bis zur nächsten Rakete oder Präsidentendrohung. Anschließend erklärt ein Analyst, warum alles genauso kommen musste. Niemand weiß etwas. Manche wissen es nur überzeugender...
Die Märkte blicken gespannt auf die heutige Fed-Sitzung, während die Eskalation im Nahen Osten für neue Unsicherheit sorgt. Oliver Roth analysiert die Chancen einer Zinserhöhung, ordnet die aktuelle Berichtssaison ein und erklärt, warum geopolitische Risiken und starke Unternehmenszahlen derzeit gegensätzliche Kräfte an den Börsen entfalten. Nicht zuletzt stellt er fest, dass zunehmende Sorgen um Deutschland berechtigt sind.
Während die Unruhe im Tech-Sektor steigt und für Verwerfungen an den Börsen sorgt, meldet sich in Deutschland mit der Bundesbank die nächste wichtige Institution und fordert von der Bundesregierung endlich Reformen. Folker Hellmeyer wirft einen ausführlichen Blick auf diese Entwicklung und alle weiteren wichtigen Daten des Tages.
Ist Deutschland die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt oder eigentlich nur auf Platz sechs mit negativer Tendenz? Diese Frage klärt Folker Hellmeyer im neuen Beitrag. Außerdem wirft er einen Blick auf die sich verschärfenden Risikolagen, die Auswirkungen auf die Kapitalmärkte und alle wichtigen Wirtschaftsdaten.
Der Verfall des deutschen Industriestandortes geht weiter. Folker Hellmeyer wirft im Beitrag einen Blick auf die Ursachen und den aktuellen Stand. Im Fokus stehen außerdem die Börsen, eine Warnung der Weltbank hinsichtlich des Iran-Krieges und alle weiteren wichtigen Wirtschaftsdaten des Tages.
Die Ölpreise sind auf das höchste Niveau seit Anfang Juni gestiegen, da die Situation im Iran weiter eskaliert. Das belastet auch die Börsen sowie die deutsche Reisebranche. Folker Hellmeyer präsentiert in diesem Beitrag wie gewohnt die wichtigsten Daten und Fakten zu dieser Situation wie auch zur allgemeinen Wirtschaftslage. Außerdem im Fokus: Klartext für Kanzler Merz bezüglich der Yuan-Bewertung.
Während die Börsen angesichts der niedriger als erwarteten US-Inflationsdaten steigen können, gibt es aus Deutschland erneut negative Nachrichten. Insbesondere die schlechte Stimmung im deutschen Einzelhandel steht im Fokus. Folker Hellmeyer erklärt die Hintergründe und blickt auf alle weiteren wichtigen Nachrichten des Tages.
Die Anzahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist unlängst zurückgegangen. So etwas passiert üblicherweise in Krisen. Da der politische Ideenreichtum vermutlich wieder bei mehr Umverteilung, höheren Steuern und neuen Schulden enden wird, dürfte es weiter ungemütlich bleiben.
Es gibt historische Momente, die erst begreifbar werden, wenn man einen Satz laut ausspricht: Volkswagen könnte künftig chinesische Autos in deutschen Werken bauen. Vor zwanzig Jahren wäre das ungefähr so vorstellbar gewesen, wie wenn Ferrari künftig Dacias produziert. Damals galt China als billige Werkbank der Welt. Entwickelt wurde in Deutschland, gebaut in Asien. Heute wird in China entwickelt – und Deutschland hofft, wenigstens noch schrauben zu dürfen.
An den Finanzmärkten stehen weiterhin die geopolitische Entwicklung im Iran sowie in der Ukraine im Fokus. Zudem stellt sich Folker Hellmeyer im neuen Beitrag die Frage nach der energetischen Zukunft und was die deutsche Lkw-Fahrleistung als Frühindikator für die deutsche Wirtschaft bedeutet.
Wenn man eine schwere Grippe hat, kann man sich nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, gesund zu sein, und wenn man gesund ist, hat man schnell vergessen, wie übel sich eine echte Grippe anfühlt. Ähnlich ist es mit dem Sozialismus, abgesehen davon, dass dieser im Gegensatz zur Grippe alle paar Dekaden wieder neue Freunde gewinnt. In der Regel sind das diejenigen, die ihn noch nicht durchleben mussten, oder diejenigen, die sich in kafkaesken Strukturen wohl fühlen.
Die Börsen zeigen aktuell kein klares Momentum und verharren auf den jüngst etablierten Niveaus. Zeitgleich bleibt die Nachrichtenlage rund um die deutsche Wirtschaft negativ. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf alle wichtigen Daten.