China hat einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufstieg hinter sich, doch inzwischen ächzt der Wachstumsmotor unter der Immobilienkrise und den hohen Schulden in allen Bereichen. Roman Baudzus analysiert, wie drastisch die Lage aktuell ist, und zeigt die Folgen für Peking, aber auch den Rest der Welt auf.
Die Immobilienkrise in China flammt erneut auf. Mit Vanke gerät ein weiterer Großentwickler unter massiven Liquiditätsdruck und muss erstmals eine Anleiherückzahlung verschieben. Eine neue Hiobsbotschaft, die die Angst vor Ansteckungseffekten und der erneuten Verschärfung der Krise wieder aufleben lässt, während staatliche Stützungsmaßnahmen zunehmend an Wirkung verlieren und zeitgleich die letzte Hoffnung für Investoren darstellen.
Chinas Immobilienmarkt rutscht weiter ab – und mit ihm die gesamte Wirtschaft. Anlageinvestitionen brechen ein, Preise sinken seit über zwei Jahren, der deflationäre Druck greift auf Konsum, Kreditvergabe und Industrie über. roman Baudzus zeigt auf, wie tief der Abschwung reicht und weshalb die aktuelle Entwicklung nicht nur China, sondern auch die globalen Märkte gefährlich unter Druck setzen könnte.
Seit Jahren steckt Chinas Wirtschaft nicht zuletzt wegen der hausgemachten Immobilienproblematik in der Krise. Nun zeigt die schwache Kreditvergabe erneut Anzeichen, dass die bisherigen Stimulierungsversuche der Regierung misslungen sein könnten. Muss Peking doch zur nächsten Finanz-Bazooka greifen?
Chinas Wirtschaftswachstum hat im dritten Quartal an Dynamik verloren. Deflation, Konsum- und Investitionsschwäche sowie ein angeschlagener Immobiliensektor prägen das Konjunkturbild. Daher ergreift Peking umfangreiche Maßnahmen, um endlich die konjunkturelle Trendwende herbeizuführen. Dabei werden jedoch ideologische Fehler begangen, die auch am chinesischen Aktienmarkt nicht spurlos vorübergehen.
Die chinesische Regierung plant offensichtlich einen Bailout von einer Billion Yuan für überschuldete Provinzen. Dass dieser Schritt das Schuldenkarussell nur weiter antreibt und keine echte Lösung darstellt, sollte klar sein. Zwischen Immobilienkrise, Deflation und wachsender Gesamtverschuldung droht China also weiter in eine - auch für die restliche Welt - gefährliche Krise zu rutschen.
Die Märkte eröffnen am Freitag freundlich, dennoch sorgen sich Anleger nach den gestrigen Erzeugerpreisen vor einer neue Welle der Inflation in den USA. Christoph Leichtweiß schätzt die aktuelle Lage ein und zeigt, was Anleger jetzt tun könnten. Außerdem im Fokus: schwache Wirtschaftsdaten aus der Euro-Zone, da die deutsche Regierung die Wachstumserwartungen nicht erfüllen kann, und der chinesische Immobilienmarkt, auf dem sich weiter keine Erholung abzeichnet.
China befindet sich durch die Immobilienkrise seit Jahren in einer wirtschaftlichen Schieflage. Nun verdichten sich die Anzeichen, dass die Probleme ein noch größeres Ausmaß annehmen könnten und mehr auf das Finanzsystem übergreifen. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über die Hintergründe und potenziellen Folgen einer Bankenkrise in China.
Der einstige Wachstumsmotor China droht weiter ins Stottern zu geraten: Der Immobiliensektor sendet Warnsignale, die Konsumlaune ist im Keller, Investitionen stocken. Statt echte Reformen durchzuführen setzt Peking einmal mehr auf Interventionen, doch die Wirkung solcher Maßnahmen verpufft zunehmend schnell. Und so ist die Frage ist nicht mehr, ob die nächste Bazooka gezündet wird, sondern ob sie überhaupt noch etwas bringt…
Chinas Wirtschaft präsentiert sich nach außen stabil – doch unter der Oberfläche kriselt es gewaltig. Insolvenzen, Konsumzurückhaltung, jugendliche Resignation und systemische Vertrauensverluste zeichnen ein Bild, das den offiziellen BIP-Daten widerspricht. Das Hochglanzprospekt des „Wachstumswunderlandes “ zeigt bei genauerem Hinsehen deutliche Risse!
Der Handelskrieg zwischen den USA und China wirkt sich zunehmend dramatisch auf Chinas Immobilienmarkt und Finanzsystem aus. Während Millionen Immobilien leer stehen und Insolvenzen steigen, wächst die Gefahr einer Deflationswelle mit globalen Folgen. In diesem geopolitischen Ringen geht es längst nicht mehr nur um Wirtschaft – es steht eine neue Weltordnung auf dem Spiel.
Chinas Wirtschaft gerät im Handelsstreit mit den USA immer stärker unter Druck: Exporte brechen ein, Deflation breitet sich aus, der Immobilienmarkt droht in nächster Zeit noch stärker unter die Räder zu geraten. Wie berechtigt ist die Sorge vor einem weltweiten Dominoeffekt?
Die US-Zölle setzen Chinas Wirtschaft massiv unter Druck. Immobilienkrise, Deflation, wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung – die Luft wird dünner für Pekings Führung. Ein gefährlicher Mix aus wirtschaftlicher Schwäche und gesellschaftlichem Groll.
Wenn ich höre, wie Trump und seine Jünger mit ihrem eigenen Land umgehen, kommt mir der Refrain eines Hits von David Bowie in den Sinn: „This is not America“. Aber es ist nun mal, wie es ist. Jetzt darf sich Europa bloß nicht nur mit den Risiken von Trump II beschäftigen oder auf baldige Altersmilde hoffen, sondern muss das „neue“ Amerika als Chance für neue eigene Stärke nutzen.
Die von DeepSeek und Co. losgetretene KI-Euphorie erweist sich scheinbar als wirksames Aufputschmittel für Chinas Börsen. Dagegen werden Probleme wie Handelskrieg, Immobilienkrise und Konsumflaute aktuell großzügig ignoriert. Da sie aber nicht gelöst sind, bleiben sie als grundsätzliche Aktien-Handicaps in China erhalten.
Immobilienpreise in China um 5 Prozent gefallen / Aktien: China vs. USA: Bekanntes steckt in den Kursen / Deutsche Wirtschaft schwächelt, privates Vermögen auf Rekordhoch
China und Japan verfolgen trotz ähnlicher Geldpolitik gegensätzliche Ziele, was zu wachsenden Spannungen auf den globalen Märkten führt. Während die BoJ mit steigenden Zinsen und einem schwachen Yen zu kämpfen hat, lockert die PBoC weiter, um der Deflation entgegenzuwirken. Doch der Yuan und die chinesischen Anleihemärkte reagieren negativ, während geopolitische Risiken und eine mögliche Eskalation des sino-amerikanischen Handelskriegs die Lage weiter verkomplizieren.
Rückblick US-Börsen: US-Aktienmärkte negativ durch schwindende Zinshoffnungen / Volkswirtschaft: Deflationsgefahren in China nehmen immer weiter zu – Drohende Kettenreaktionen für globalen Handel / Gute Idee am Morgen: SpringWorks Therapeutics Inc. / Chartbilder: Hang Seng Index / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: abwärts, WTI und Brent aufwärts, Bitcoin und Ethereum seitwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber uneinheitlich
Dirk Müller analysiert im Gespräch mit Luis Ropero von biallo die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten: Warum die USA mit hohen Zinsen geopolitische Macht ausüben, welche Rolle China und die BRICS-Staaten dabei spielen und was das für deutsche Anleger bedeutet. Auch sein eigenes Vorgehen und die Strategien seiner beiden Fonds werden erläutert. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erkenntnisgewinn.
Dirk Müller im Interview: Chinas Wirtschaft unter Druck, Turnaround deutscher Autobauer, Bitcoin reine Spekulation
Der Finanzmarkt war vielen positiven Katalysatoren ausgesetzt, die partiell Kursfeuerwerke auslösten, insbesondere an den Aktienmärkten Chinas und Hongkongs. Zudem lieferte die Regierung Chinas weitere Details der massiven Konjunkturstützung. Die führenden Forschungsinstitute haben im Rahmen des Herbstgutachtens ihre Konjunkturprognosen gesenkt, wobei das Gutachten eher an eine "Regierungsentschuldigung" erinnert! Das passt, schließlich ist der Niedergang politisch selbstverantwortet.
Es erfolgt ein Blick in die Volksrepublik China, wo der Ausblick auf eine sich fortsetzende Verlangsamung des wirtschaftlichen Wachstums auf der Nachfrage nach Rohstoffen wie Eisenerz und Stahl lastet. Dennoch gibt es aus aktueller Sicht kaum irgendwelche Anzeichen für eine Produktionsdrosselung in diesen Bereichen, wodurch die Preise weiter zu sinken drohen. „Ein harter, kalter und langer Winter“ könnte bevorstehen.
Goldman Sachs senkte das Kursziel von Kupfer für das Jahr 2025 – und zwar von zuvor 15.000 US-Dollar pro Tonne auf nur noch 10.100 US-Dollar pro Tonne. Hauptgrund für diese Prognose-Revision seien „depressiv anmutende Daten aus China“, die sich über den gesamten Sommer haben beobachten lassen. Die lange Zeit erhoffte Erholung der chinesischen Wirtschaft habe sich nicht materialisiert. Für den von so manchem erwarteten Superzyklus an den Rohstoffmärkten könnte es düster werden.
Zum Wochenschluss erfolgt ein Blick an die Immobilienmärkte in der Volksrepublik China, an denen sich die Lage zusehends zuspitzt. Welche Treiber lassen sich für sich diese Entwicklung ausmachen? Und wie wirkt sich der anhaltende Abschwung im mit wichtigsten Segment der chinesischen Wirtschaft auf heimische BIP-Entwicklung aus? Welche Schlüsse lassen sich aus den aktuellen Geschehnissen ziehen?
Die Volksrepublik China schlüpfte seit der globalen Finanz- und Bankenkrise in die Rolle einer globalen Konjunkturlokomotive. In diesem Zuge verabschiedete das Land eine Reihe von zum damaligen Zeitpunkt als Bazooka bezeichneten Stimulierungsprogrammen. Mit welchen Trends lässt sich jetzt angesichts eines in der Volksrepublik China nachlassenden Kreditimpulses rechnen?
Während die Aktienmärkte unter Schwankungen die erhöhten Niveaus zwar halten konnten, markierte Gold über Pfingsten ein neues Allzeithoch. Auch Silber und Bitcoin legten zu. Als Grund erkennt Folker Hellmeyer die Erodierung des Systems der westlichen Dominanz. Hinsichtlich des Einbruchs der Genehmigungen für neue Wohnungen ist von einem historisch schlechten Ergebnis, einer Fortsetzung des Negativtrends und einem alarmierenden Absturz die Rede. Peking versucht derweil mit einer Stabilisierungsaktion den Befreiungsschlag für den unter Druck stehenden Immobiliensektor. Der "US Economic Surprise Index" markiert einen Tiefstand seit Januar 2023.
Es ist interessant, die aktuellen Entwicklungen in der Volksrepublik China zu beobachten. Die Wirtschaft des Landes sieht sich zurzeit an mehreren Fronten zugleich unter Druck. Nicht nur die anhaltende Schwäche an den heimischen Immobilienmärkten und die damit verbundenen Pleiten, Pech und Pannen - Stichwort: China Evergrande & Co. - stehen hierbei im Fokus. Kurz: Es läuft nicht mehr rund – und wir alle könnten das zu spüren bekommen…
Die chinesischen Aufsichtsbehörden haben in diesen Tagen alle Hände voll zu tun, um unter internationalen Investoren um Vertrauen zu werben. Am vergangenen Wochenende hatten Chinas Wertpapieraufsichtsbehörden bekannt gegeben, sich „abnormen“ Marktfluktuationen einmal mehr entgegenstemmen zu wollen. So sollen die momentan bestehenden Leerverkaufsverbote wahrscheinlich noch einmal verschärft werden. Im heutigen Handel konnten sich die chinesischen Börsenplätze nach dem Verkaufsdruck in den letzten Tagen hieraufhin endlich ein wenig erholen. Doch die Skepsis bleibt ungebrochen. Es scheint, als müssten bald größere Taten folgen. Die ganzen Versprechen und bisherigen Interventionen zeigen eine immer geringere Wirkung.
Es stehen aktuelle Entwicklungen an den chinesischen Finanz- und Aktienmärkten im Zentrum der Betrachtungen. Zwar scheint der Kellersturz an Chinas Festlandbörsen und an der Börse Hongkong fürs Erste gestoppt. Allerdings herrscht unter institutionellen Investoren trotz allem die Befürchtung vor der Ausweitung einer enormen Vertrauenskrise vor. Parallel hierzu machen sich erste Ansteckungseffekte in Südkorea bemerkbar. Ab April wird es wieder besonders heiß!
Auch zu Wochenbeginn brachen die Aktienmärkte in der Volksrepublik China deutlich ein. Mancherorts wird bereits über einen Crash gesprochen. An den Festlandbörsen in Shanghai und Shenzhen taumelten die Kurse am Montag auf neue Dekaden-Tiefs. Was waren die Auslöser? Ein ausführlicher Blick auf das chinesische Debakel.
Die horrende Verschuldung unter chinesischen Lokalregierungen ist ein wichtiger Faktor bei der Einschätzung der aktuellen Situation in China. Und so schauen wir ein wenig eingehender auf die verschiedenen Instrumente, die dort zur Schuldenaufnahme genutzt werden. In diesem Zusammenhang wird auch ein Auge auf den Markt für Chengtou-Bonds und sogenannte MCBs geworfen.
Chinas Lage drückt die Stimmung - Europa steckt in der Stagflation und die Notenbanken halten weiter ihren Kurs. Noch ist die Stimmung jedoch nicht am Tiefpunkt angekommen. Der Marktausblick von Martin Utschneider.
Manche Beobachter wurden in der jüngeren Vergangenheit bereits ein wenig ungeduldig, um die Frage aufzuwerfen, wann er denn nun komme, der seit langer Zeit angekündigte Immobiliencrash in China. Ein Blick auf die aktuellen Ereignisse zeigt, dass das System an verschiedenen Stellen zunehmend bröckelt. Kurz: Die Lage spitzt sich weiter zu!
Rating, Japans Geldpolitik und chinesische Verkäufe - Angebot und Nachfrage treibt Rendite, aber nominelles Wachstum nicht vergessen / China: Ein klassisches Bild und zwei Seiten / Relative Attraktivität von Aktien leidet, insbesondere, wenn Kursanstiege „nur“ Bewertungsauswertungen sind / Zinsanstieg verändert Anleiheindices / Ihr Portfolio ist nie konstant
Das quasi gegebene „Naturgesetz“, dass China die USA bald vom Sockel stoßen wird, hat an Gesetzeskraft verloren. Wirtschaftlich und geopolitisch läuft es nicht mehr wie am Schnürchen. China kämpft mit Deflation und der bedeutende Immobiliensektor ist im Lehman-Modus. Amerika scheint die Krise seines größten Widersachers zu genießen. Doch kann die westliche Supermacht kein Interesse daran haben, dass es in China so dunkel wie möglich wird.
Aktienmärkte relativ ruhig & ob der Wirtschaftslage massiv überkauft - Kleinanleger kaufen; Profis schielen auf Rezession / EUR/USD – beides nähert sich der Wettlosigkeit an / Einkaufsmanagerindizes Eurozone: Deutschland ist der kranke Mann / BASF senkt Jahresziele – stabile Dividendenrendite bleibt interessant / Immobilienkrise China noch lange nicht ausgestanden / USA – Wolkenkratzer werden verramscht – (Regional)banken-Pleiten zu erwarten / Konsequenzen der NATO-Erklärung zum Ukrainebeitritt nach Kriegsende / Hunger als Treiber der Weltwirtschaft & Streumunition verseucht die Kornkammer der Welt – Food for thought
Die chinesische Wirtschaft kann im Zuge ihrer Wiedereröffnung nach den strikten Covid-Lockdowns nicht überzeugen. Wurde vielerorts damit gerechnet, dass China einmal mehr zur globalen Konjunkturlokomotive aufsteigen würde, kann nach den über die letzten Monate eingehenden Wirtschaftsdaten hiervon keine Rede mehr sein. Während die Probleme an den privaten Immobilienmärkten gerade erst begonnen haben, klettern die Leerstandquoten bei Gewerbeimmobilien, während die Preise sinken…
Es erfolgt ein Blick auf aktuelle Entwicklungen in der Volksrepublik China. Neben den Immobilienmärkten werden auch die Glasmärkte, die Märkte für Haushaltsgüter, die Zellstoffindustrie und nicht zuletzt einzelne Segmente an den Rohstoffmärkten unter die Lupe genommen. Wie wirken sich die aktuellen Geschehnisse auf die chinesischen Aktienmärkte aus?
China war für Deutschlands Wirtschaft lange das, was für die Made der Speck ist. Doch da sich die Kalorienzufuhr aus China auch aus geopolitischen Gründen immer mehr reduziert, wird uns die extreme Abhängigkeit vom chinesischen Schlaraffenland erst bewusst. Für alternative Ernährungsquellen steht Amerika leider nicht mehr zur Verfügung. In Deutschland droht wirtschaftlich Schmalhans zum neuen Küchenmeister zu werden.
DAX - die Luft wird dünner: Nach Outperformance jetzt Seitwärtsbewegung zu erwarten / Vorgaben uneinheitlich; Ölpreis steigt wieder; Gold stabil; EUR/USD – Angebotsschock ebbt ab: Dollar weniger als Krisenwährung gebraucht / Berichtssaison: große US-Banken insgesamt mit guter Performance – (De)regulierung & Rücklagenbildung: große Lücke zwischen angelsächsischen und kontinentaleuröpäischen Banken - Das sind die Gründe! / Kaum Börsengänge; Linde verlässt nach Fusion den DAX - Trauerspiel um den Finanzplatz Deutschland / China: Corona, Immobilienblase und kaum Wachstum – die Wirtschaftslokomotive lahmt
Marktstimmung: für das erste Quartal ist viel Negatives eingepreist / Allgemeine Erwartung: langsamere Zinsanhebungen, Umkehr der Notenbank im Sommer, gefolgt von starker Aufwärtsbewegung - Wo liegt das Überaschungspotential? Besser als erwartete Inflationsdaten könnten für einen deutlichen Schwung nach oben sorgen; „higher for longer“-Szenario: keine Zinssenkung der Notenbanken & stärkere Rezession im zweiten Halbjahr / Nasdaq und S&P 500 an wichtiger Unterstützung! / Handelssperrzeit: für viele große US-Unternehmen aktuell keine Aktienrückkäufe möglich / Corona-Kehrtwende in China & Rücknahme der “Roten Linien“ im Immobiliensektor - Kommt jetzt ein Crack-up-Boom in China?
Im Tandem mit dem japanischen Yen ist auch der chinesische Yuan / Renminbi über den Verlauf der vergangenen Wochen deutlich im Außenwert gesunken. Einerseits ist diese Entwicklung der sich deutlich abkühlenden Wirtschaft im Reich der Mitte geschuldet. Andererseits sind die gravierenden Probleme an den chinesischen Immobilienmärkten jetzt für jedermann sichtbar geworden. Immer mehr Projektentwickler und im Immobiliensektor aktive Unternehmen sind zuletzt in finanzielle Schieflagen geraten.
Dass von den Entwicklungen an den chinesischen Immobilienmärkten inzwischen Risiken und Gefahren für das Entstehen einer neuen Systemkrise ausgehen, scheint auf der Hand zu liegen. Es stellt sich die Frage, was im Fall einer weiteren Verschlechterung der allgemeinen Situation noch so alles an Informationen aus einem bislang höchst intransparenten System an die Oberfläche zu dringen droht, was letztendlich zu einer Aussendung von Schockwellen an den globalen Finanzmärkten führen könnte…
In den von Großprotesten gegen das Gebaren von chinesischen Banken betroffenen Städten rollen mittlerweile Militärpanzer in die Straßen ein, um diese Banken vor dem Zorn wütender Sparer und Konteninhaber zu schützen. Unterdessen weitet sich der Zahlungsboykott unter den Hypothekennehmern des Landes erwartungsgemäß auch auf andere Bereiche an den heimischen Immobilienmärkten aus. Die Pekinger Regierung befindet sich in einem wahren Dilemma!
In der Volksrepublik China zeichnet sich in diesen Tagen der Beginn eines fulminanten Finanzcrashs ab. Nun, da eine landesweit schnell wachsende Graswurzelbewegung dazu aufruft, ausstehende Hypothekenverträge nicht mehr zu bezahlen, scheinen Millionen von Immobilienbesitzern im Land dieser Forderung Folge zu leisten. Die Krise ist ein neues Stadium eingetreten - Dominoeffekte werden damit immer wahrscheinlicher. Und auch auf Deutschlands Bankensektor scheint Ungemach zuzurollen!