Der Ton zwischen Israel und der Türkei verschärft sich spürbar – aus diplomatischen Spannungen wird zunehmend ein offener Schlagabtausch. Während der Iran-Konflikt weiterhin ungelöst ist, rückt mit der Türkei bereits der nächste potenzielle Gegner in den Fokus. Besonders brisant: Ein möglicher NATO-Austritt der USA könnte die geopolitischen Spielregeln grundlegend verändern und Washington den Weg ebnen, Israel auch in einem Konflikt mit einem NATO-Partner direkt militärisch zu unterstützen. Die Lage im Nahen Osten droht damit in eine neue, noch gefährlichere Phase einzutreten.
Während die Feuerpause im Iran-Konflikt auf wackligen Beinen steht, rückt bereits der nächste geopolitische Brandherd in den Fokus: Israel und die Türkei. Warum sich hier ein neuer Machtkampf im Nahen Osten anbahnen könnte – und weshalb die strategischen Folgen weit über die Region hinausreichen.
Nachdem vor einigen Wochen noch Venezuela an den Märkten im Fokus stand, ist es jetzt der Iran und vielleicht bald Kuba. In dieser politisch angespannten Situation wirft Dirk einen Blick hinter die Kulissen der Macht und schaut auch auf die Börsen. Im Fokus stehen unter anderem dabei die Aktien von De’Longhi, ASML und Johnson & Johnson.
Während Donald Trump den Krieg im Iran bereits für quasi beendet erklärt hat und ständig neue, widersprüchliche Nachrichten aus dem Weißen Haus dringen, ist die Lage vor Ort eine andere. Roman Baudzus analysiert die Situation und erklärt, warum diese zunehmend komplexer wird.
Nach dem Angriff von Israel und den USA auf den Iran dreht sich am heutigen Montag alles um die Ursachen und Folgen des Konfliktes. Folker Hellmeyer wirft einen genaueren Blick auf das Geschehen sowie die Auswirkungen für die Märkte.
Nach dem Sturz von Machthaber Assad zeichnet sich in Syrien ab, dass Russland seine Militärbasen behalten darf. Mit Blick auf das große Gesamtbild bleibt das Land aber unter anderem dadurch ein geopolitisches Schlachtfeld zwischen den USA, Russland, Israel, der Türkei und regionalen Akteuren, wobei neue Konflikte nur noch eine Frage der Zeit sind. Roman Baudzus ordnet die aktuelle Lage ein.
Rund um das Rote Meer und den Golf von Aden setzt sich ein Krieg fort, der in den letzten Monaten aus medialer Betrachtung ein wenig in den Hintergrund gerückt ist. Die internationalen Schiffsmärkte drohen nun erneut unter Druck zu geraten.
Neue Daten zur deutschen Handelsbilanz senden bedenkliche Signale an Wirtschaft und Politik - nicht zuletzt da die Abhängigkeit gegenüber den USA hoch und die Partizipation am Wachstum des globalen Südens gering ist. Ähnlich negative Botschaften gibt es für Deutschland mit Blick auf das Gastgewerbe. International spitzt sich derweil die Lage in Israel zu. Hier erfahren Sie alles, was dazu heute wichtig ist von Folker Hellmeyer:
Inmitten innerer Zerrissenheit und internationaler Machtspiele sucht die neue syrische Regierung verstärkt die Nähe zu Russland. Zwischen ethnischen Konflikten, geopolitischem Tauziehen und der strategischen Bedeutung syrischer Militärbasen versucht Damaskus, Moskau als Partner für Stabilität zu gewinnen – während die Gewalt im Land weiter eskaliert und sich auszudehnen droht.
Während Washington sich anschickt, einen dauerhaften Frieden zwischen Armenien und Aserbaidschan zu moderieren, wird die Kaukasus-Region erneut zum geopolitischen Brennpunkt. Eine überraschende Annäherung zwischen Aserbaidschan und dem syrischen Übergangspräsidenten sorgt für Nervosität – insbesondere im Iran. Während sich alte Bündnisse neu sortieren, stehen Pipeline-Pläne, Militärbasen und territoriale Ansprüche auf dem Spiel. Ein Blick auf die aktuelle Lage zeigt, wie sehr sich das lokale Machtspiel im Schatten internationaler Konflikte zuspitzt.
Zwar wird nach der durch Donald Trump ausgerufenen Waffenruhe in Nahost der Fokus allgemein auf die momentane Deeskalation gerichtet, doch die Situation ist äußerst instabil. Die israelische Wirtschaft taumelt, Teheran bricht mit der IAEA, und Donald Trump steckt in einem geopolitischen Dilemma. Welche Folgen drohen?
Rückblick US-Börsen: Vorerst Erleichterung durch Nahost-Einigung / DE-Unternehmensdaten: Vonovia SE im Fokus / US-Unternehmensdaten: Micron Technology Inc. im Fokus / Geo-Politik: Israel und Iran halten sich offenbar an Waffenruhe / Geld-Politik: Christine Lagarde sieht Schwierigkeiten, Powell widersetzt sich Trump / Gute Idee am Morgen: MP Materials Corp. / Chartbilder: Vonovia SE, Micron Technology Inc. / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: Alles seitwärts
Während sich die Rhetorik im Nahen Osten vordergründig beruhigt, bleiben die Folgen der jüngsten Eskalation spürbar. Israel, der Iran und ihre Nachbarn kämpfen nicht nur mit realen Schäden – insbesondere in der Energieversorgung. Die Region steht vor tiefgreifenden Umbrüchen.
Der militärische Konflikt zwischen Israel und dem Iran erreicht eine neue Eskalationsstufe – mit dramatischen Folgen für die Energieversorgung in der gesamten Region. Raffinerien brennen, Exporte stoppen, Nachbarstaaten wie Ägypten und Jordanien geraten unter Druck. Droht ein Flächenbrand mit Energie-Blackouts?
Politische Krisen hinterlassen oft nur kurzfristige Spuren an den Märkten. Doch aktuell weiß niemand, wie Präsident Trump reagiert – und ob die USA nun militärisch eingreifen. Die Eskalation zwischen Israel und Iran versetzt die Anleger jedenfalls kurzfristig in Alarmbereitschaft. Vor allem der Ölpreis steht im Fokus: Steigt er weiter, droht neuer Inflationsdruck – was die US-Notenbank heute Abend bei ihrer Zinsentscheidung sicherlich auch im Blick hat.
Die geopolitische Eskalation zwischen Israel und Iran überlagert alle positiven Wirtschaftsdaten – Risikoaversion dominiert, Gold steigt, Bitcoin fällt. Auch die Inflation bekommt neuen Schub: Ölpreise steigen, Agrarprodukte verteuern sich deutlich. Die Märkte stehen unter Druck – und die nächsten Tage könnten entscheidend werden.
Der Atomstreit zwischen den USA und dem Iran droht erneut zu eskalieren. Während Trump auf Maximalforderungen pocht, weist Teheran jede Einschränkung seines zivilen Nuklearprogramms zurück. Kein gutes Zeichen für den krisengebeutelten Nahen Osten.
Während die Trump-Administration den Druck auf den Iran erhöht, mehren sich Berichte über mögliche Militärschläge gegen das Land. Israel drängt auf eine härtere Gangart, doch Teheran zeigt sich unbeeindruckt. Gleichzeitig eskaliert die Lage im Gaza-Streifen und das fragile Gleichgewicht in der Region gerät ins Wanken. Steht die Welt am Rande eines neuen großen Konflikts?
Donald Trump setzt auf eine Mischung aus maximalem Druck und Verhandlungsangeboten gegenüber dem Iran – doch Teheran zeigt sich unbeeindruckt. Während Washington mit Sanktionen den wirtschaftlichen Druck erhöht, lehnt die iranische Führung Gespräche mit den USA ab. Steuert die Welt auf eine neue Eskalation im Nahen Osten zu, oder gibt es noch diplomatische Auswege?
Die Aktienmärkte zeigen leichte Gewinnmitnahmen, während kleine US-Unternehmen mit Rekordoptimismus überraschen. Geopolitisch rückt die Vision eines „Groß-Israels“ näher, während sich im Ukrainekonflikt erste Ansätze für eine Friedenslösung abzeichnen. In Deutschland sinken die Preiserwartungen laut IFO-Barometer weiter, mit Ausnahme des Handels.
Der gestern durch den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag (ICC) gegen Regierungschef Benjamin Netanjahu ausgestellte Haftbefehl führte zum Ausbruch von Wut und Verärgerung im israelischen Regierungskabinett. Doch was unterscheidet die im Gaza-Streifen, in Israel und im Libanon begangenen Gräueltaten von den in der Ukraine begangenen Gräueltaten? Aus Sicht der US-Regierung scheinen offensichtlich große Unterschiede zu bestehen.
Im Nahen Osten besteht weiterhin die Hoffnung, dass der von der scheidenden Biden-Administration vorgeschlagene Waffenstillstandsplan angenommen wird. Doch wie so oft in der Region ist die Lage alles andere als einfach – die Situation bleibt äußerst komplex und schwer vorhersehbar. Was also ist zu erwarten?
Es bleibt abzuwarten, wie die außenpolitische Strategie der neu ins Amt kommenden Trump-Administration mit Blick auf den Iran aussehen wird. Einige Tendenzen beginnen sich bereits abzuzeichnen. Es bleibt in diesem Zuge allerdings nicht außer Acht zu lassen, dass sich seit dem Ende der ersten Amtszeit von Donald Trump einige Dinge grundlegend geändert haben. Beispielsweise tritt ein inzwischen um neue Mitglieder erweiterter BRICS-Verbund, darunter auch der Iran, zunehmend selbstbewusster auf...
Rückblick US-Börsen: ASML verunsichert und sorgt für negative Schlusskurse / Volkswirtschaft: US-Hypothekenanträge und US-Importpreise / Quartalszahlen: USA: Abbott Laboratories, DE: STEICO SE / Gute Idee am Morgen: Coinbase Global Inc. / Chartbilder: MSCI World, S&P 500, Bitcoin (USD) / Geo-Politik: US-Wahl: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Harris und Trump / Kritik an Israels Vorgehen wird immer lauter / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: aufwärts, WTI und Brent abwärts, Bitcoin und Ethereum aufwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber seitwärts
Rückblick US-Börsen: Negative Schlusskurse – 10-Jahres-Rendite der US-Treasuries sprang wieder über vier Prozent (!) – Hurrikan-Alarm in Florida / Volkswirtschaft: Deutschland: Industrieproduktion und US-Verbrauchervertrauen / Quartalszahlen: Pepsi Co. / Gute Idee am Morgen: Branicks Group AG / Chartbilder: Brent Oil, WTI Oil, Gold (USD), Hang Seng, US-10y-Rendite / Geo-Politik: Nahost-Konflikt droht immer weiter zum übergreifenden Flächenbrand zu werden / Politik: Donald Trump mit deutlichem Vorsprung – Kevin Kühnert tritt zurück / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: uneinheitlich, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: uneinheitlich, WTI und Brent abwärts, Bitcoin und Ethereum abwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber uneinheitlich
Wie wirken sich der anhaltende Krieg im Gaza-Streifen und eine potenzielle Ausweitung des Konfliktes auf benachbarte Nationen aus? Wie kaum anders zu erwarten, befindet sich die israelische Wirtschaft in einer Rezession, wodurch Zehntausenden von Unternehmen das Aus droht. Entspannung ist nicht in Sicht – das Downgrade also nur folgerichtig.
Rückblick US-Börsen: US-Anleger weiterhin höchst verunsichert, Indizes schließen uneinheitlich, Kommt die Rezession oder kommt sie nicht? / Volkswirtschaft: ZEW-Konjunkturerwartungen (Deutschland): Ernüchternde Prognose; US-Erzeugerpreise leicht rückläufig erwartet / Quartalszahlen (USA): Home Depot und einige Aktien aus der „zweiten Reihe“ / Quartalszahlen (Deutschland): TAG Immobilien AG im näheren Fokus / Gute Idee am Morgen: Revvity Inc. – Mögliche Ausbruchschance / Chartbild: Nikkei 225 – Technische Erholung kann über Gesamtsituation nicht hinwegtäuschen / Geo-Politik: Die Lage im Nahen Osten wird immer gefährlicher / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: uneinheitlich, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum uneinheitlich, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber abwärts
Rückblick US-Börsen: „Extreme Fear“ und weiter massiv gefallende Kurse – Die Stimmung hat sich binnen kurzer Zeit gedreht / Volkswirtschaft: Auftragseingänge deutsche Industrie, Einzelhandelsumsätze Euroland, USA: Redbook Einzelhandelsumsätze und Verbrauchervertrauen / Quartalszahlen: USA: Amgen und einige weitere Flaggschiffe im Fokus, DE: Bayer mit Spannung erwartet / Gute Idee am Morgen: Abwarten, aber nicht entspannt zurücklehnen / Geo-Politik: Naher Osten – Ein weltweiter Konflikt / Blick auf Währungspaare EUR/CHF, EUR/USD, USD/JPY / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: divergent, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum aufwärts, Euro“familie“ uneinheitlich, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber uneinheitlich
In der östlichen Mittelmeerregion droht neben einer militärischen Eskalation des Gaza-Krieges mittlerweile auch ein Überspringen dieses Konfliktes auf den südlichen Libanon. Die Berichte mehren sich, wonach sich Israel und die schiitische Miliz Hisbollah im Südlibanon am Rande eines neuen Krieges befinden. Auch die Inselrepublik Zypern droht zum Austragungsort zu werden.
Wie es um die sogenannte "Regelbasierte Ordnung" bestellt ist, die westliche Politiker gerne zu vertreten und zu verteidigen behaupten, beziehungsweise auf wessen Regeln diese Ordnung basieren soll, wird dieser Tage wieder einmal eindrucksvoll und beklemmend zugleich demonstriert. Was zeigen die unterschiedlichen Reaktionen auf die Anklage vor dem Internationalen Strafgerichtshof?
Volkswirtschaft: Hypothekenanträge, Lagerbestände / US-Politik: Handelsstreit mit China äußert sich weiter bei Huawei und TikTok; Boeing auf dem Radar der US-Flugfahrtbehörde; USA setzen Waffenlieferungen an Israel aus / US-Earnings Season: Uber Technologies im Blickfeld / Fear & Greed-Index: Die Angst ist weiter da, allerdings werden nach wie vor mehr Calls als Puts gekauft / Charttechnische Situation bei US-Dollar, Leitindizes / Wallstreet: Leitindizes zeugen von genereller Stabilität, kurzfristig sind nun die Widerstände im Blick
Es erweckt zurzeit den Eindruck, als würde die Ausstellung eines internationalen Haftbefehls gegen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und möglicherweise andere Kabinettskollegen durch den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag aufgrund von begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit kurz bevorstehen. Wie wird hierauf in Israel und im Rest der Welt reagiert?
Rückblick US-Börsen: Nur Dow-Jones minimal im Plus – Abwärtsdruck an der Wall Street nimmt zu / Volkswirtschaft: Deutschland: Erzeugerpreise März, USA: Commitments of Traders (COT) Report / Unternehmen: The Procter & Gamble Co., American Express Co., etc… / Gute Idee am Morgen: Travelers Companies Inc. – Fundamental und charttechnisch ein gutes Gesamtbild / Fear & Greed Index: Die Angst ist zurück & Es werden wieder vermehrt Absicherungen gefahren sowie Puts gekauft / Geo-Politik: Medien melden aktuell Angriff Israels auf den Iran (!) / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: abwärts, US-Aktienmärkte: abwärts, Asien: Nikkei und Hang Seng abwärts, Gold & Silber seitwärts, WTI und Brent aufwärts, Bitcoin und Ethereum abwärts, Euro“familie“ uneinheitlich, Euro-Bund Future seitwärts
Nach dem iranischen Angriff auf Israel stellt sich nicht die Frage, ob, sondern wie Israel zurückschlagen wird. Kommt es zu einer Eskalationsspirale, die zu einem unkontrollierten Flächenbrand führt und Weltwirtschaft und Börsen in Mitleidenschaft zieht? Oder siegt die Vernunft, da niemand der Beteiligten - auch nicht die Großmächte - als Gewinner aus dem Konflikt gehen können? Tatsächlich ist die Lage im Nahen Osten noch ruhig. Doch wie unruhig kann es werden?
Heute stehen die aktuellen Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten im Zentrum der Betrachtungen. Auf welche Weise wird Israel auf den militärischen Gegenschlag des Irans vom vergangenen Wochenende reagieren? Und welche Auswirkungen droht der mögliche Ausbruch eines Krieges zwischen Israel und dem Iran auf die Ölmärkte, Seewege, den globalen Handel und die Inflation zu zeitigen?
Dass Spanien inzwischen angekündigt hat, ein palästinensisches Staatswesen offiziell anerkennen zu wollen, dürfte die Dynamik im Nah-Ost-Konflikt nochmals intensivieren. Welche aktuellen Beobachtungen lassen sich machen? Und welchen Gefahren setzt die Regierung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu das eigene Land wie auch die heimische Bevölkerung aus?
Es erfolgt ein Blick in die Vereinigten Staaten von Amerika, wo sich laut einer neuen Umfrage inzwischen eine Mehrheit unter den amerikanischen Wählern zugunsten eines sofortigen Waffenlieferstopps ihrer Regierung an Israel ausspricht. Deutlich wird, dass die Vorgehensweise der israelischen Armee im Gaza-Streifen auf einen immer stärkeren Grad der Ablehnung in den USA stößt, während der demokratische Senator Bernie Sanders Israels Premierminister Benjamin Netanjahu als Extremisten bezeichnet.
Israel sieht sich schweren Vorwürfen von Seiten der Vereinten Nationen ausgesetzt. Die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete, Francesca Albanese, beschuldigt den Staat Israel "das Verbrechen des Völkermordes" auszuüben. Die israelische Regierung wies in einer ersten Stellungnahme die Ausführungen der Sonderberichterstatterin auf das Schärfste zurück.
Laut verschiedenen Medienberichten seien amerikanische Geheimdienste inzwischen zu der Erkenntnis gelangt, dass die Tage von Benjamin Netanjahu im Amt des israelischen Premierministers gezählt sind. Weltweit wächst zudem die Kritik an der Vorgehensweise der israelischen Armee, gegen die unter anderem auch die politische Linke in den USA mittlerweile auf die Barrikaden geht. Dies könnte Joe Biden im November wiederum sein Amt kosten.
Sollte an neuesten Berichten etwas dran sein, so droht sich nicht nur der Raketenbeschuss von Fracht- und Transportschiffen rund um das südliche Rote Meer und den Golf von Aden schon bald auszuweiten, sondern vielmehr könnte es auch zu unabsehbaren Folgen für Israel und die Seeschifffahrt bis hinunter ans Kap der guten Hoffnung in Südafrika kommen.
Es erfolgt ein Blick in den Nahen Osten. Der militärische Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis im Gaza-Streifen droht auf andere Länder der Region überzuspringen. Zumindest hat Frankreichs Regierung als ehemalige Mandatsmacht einen Vorschlag zur Deeskalation der Kämpfe an der Nordgrenze Israels zum Libanon präsentiert, um ein Überspringen des Krieges auf die Zedern-Republik zu verhindern. Während sich die Situation im israelisch-libanesischen Grenzbereich jedoch nahezu täglich verschärft, scheint auch in Kairo das Bewusstsein für die Risiken und Gefahren, denen das Land am Nil angesichts der aktuellen Situation ins Auge blickt, zu wachsen.
Es erfolgt ein Blick an die internationalen Containerschiff- und Transportmärkte. Nachdem das Rote Meer, der Suez-Kanal und das Nadelöhr des Bab el Mandeb durch den internationalen See- und Transportverkehr bis auf Weiteres gemieden werden, setzte Malaysia vor einigen Tagen noch eins drauf, um alle Seehäfen des Landes für ein Einlaufen und Beladen oder Entladen von israelischen Schiffen aufgrund des anhaltenden Gaza-Krieges zu sperren. Schon bald könnte sich ein weiteres wichtiges Land rund um die Straße von Malakka dieser Entscheidung anschließen, was selbstverständlich einmal mehr Bedenken im Hinblick auf die Stabilität der internationalen Lieferketten an den Finanz- und Transportmärkten aufkommen lässt.
Der zunehmende Raketenbeschuss von Transportschiffen aus dem Jemen ruft unter Reedereien und Schiffswerften inzwischen Turbulenzen hervor. Nicht nur die Versicherungsprämien für Transportgut, sondern auch die Frachtpreise steigen. Eine Meidung des Roten Meeres – und damit auch des ägyptischen Suez-Kanals – verlängert die Transportzeiten und könnte einen zusätzlichen Beitrag dazu leisten, um die Inflation demnächst wieder anzuheizen.