Die USA und Japan haben beim Yen eingegriffen, was für einige Fragezeichen mit Blick auf die japanische Wirtschaft, die Carry Trades und die Entwicklung auf den Anleihemärkten sorgt. Rüdiger Born schaut sich dieses Thema im Tagesvideo genau an und wirft zudem einen Blick auf viele weitere spannende Nachrichten des Handelstages.
Die Märkte blicken gespannt auf die heutige Fed-Sitzung, während die Eskalation im Nahen Osten für neue Unsicherheit sorgt. Oliver Roth analysiert die Chancen einer Zinserhöhung, ordnet die aktuelle Berichtssaison ein und erklärt, warum geopolitische Risiken und starke Unternehmenszahlen derzeit gegensätzliche Kräfte an den Börsen entfalten. Nicht zuletzt stellt er fest, dass zunehmende Sorgen um Deutschland berechtigt sind.
In seinem Roman beschreibt Johann Wolfgang von Goethe die unglückliche Hin und Her-Liebesbeziehung des jungen Werthers zu einer gewissen Lotte. Ähnlich hin- und hergerissen fühlt sich wohl auch der noch junge Fed-Chef Kevin Warsh. Einerseits muss er die aktuell unglückliche Inflation berücksichtigen, schon aus Reputationsgründen. Andererseits liegt ihm die Konjunktur- und Finanzstabilität massiv am Herzen. Es gibt gute Gründe für restriktive und freundliche Geldpolitik.
Nach der Fed-Entscheidung am Mittwochabend befinden sich die Märkte noch auf Richtungssuche, denn der neue Notenbank-Chef Kevin Warsh hat für einige wesentliche Veränderungen gesorgt. Folker Hellmeyer wirft im Beitrag einen genauen Blick auf seine neue Herangehensweise. Außerdem im Fokus: Deutschlands Handwerk, das deutlich Federn lassen muss.
Wird der neue Fed-Präsident im Vergleich zu Amtsvorgänger Jerome Powell eine freizügigere Geldpolitik betreiben? Immerhin wurde er durch taubenhafte Äußerungen zum Wunschkandidat Präsident Trumps, der ein glühender Anhänger von Zinssenkungen ist. Oder steckt in Warsh doch mehr Falke drin als draufsteht? Kann sich die US-Notenbank überhaupt noch restriktive Geldpolitik erlauben?
Die Märkte zeigen sich nach einer erneuten Verheißung von Trump hinsichtlich eines Friedens mit dem Iran euphorisch. Wie gerechtfertigt das ist, muss sich allerdings zeigen. Gleichzeitig steht aktuell die EZB im Fokus, die mit Zinserhöhungen auf externe Preisschocks reagiert und sich damit womöglich ins eigene Fleisch schneidet. Folker Hellmeyer wirft im neuen Beitrag einen Blick auf diese und alle weiteren wichtigen Nachrichten des Tages.
Die Märkte atmen auf – zumindest für heute. Der leicht nachgebende Ölpreis und grüne Vorzeichen aus Asien sorgen für eine zaghafte Erholung, doch die Unsicherheit bleibt: Der Iran-Konflikt, hartnäckige Inflationsdaten und das Damoklesschwert der Zölle halten die Federal Reserve Bank in der Warteschleife. Oliver Roth erklärt, warum der DAX dennoch mit einem Plus in den Tag startet, was der dramatische Gewinneinbruch bei Porsche über die Risiken einer zu starken Abhängigkeit von den Märkten in den USA und China verrät – und weshalb die aktuelle Erholung an den Märkten so fragil ist wie ein Waffenstillstand.
Seit Frühjahr bewegt sich die Inflation in der Eurozone eng um den Zielwert der EZB von zwei Prozent. Daher belässt sie ihren Einlagenzins ebenso unspektakulär bei zwei Prozent. Mit Blick auf die wenig dynamischen Wachstumsaussichten der Eurozone, speziell in Deutschland, und den starken Euro muss beim Zinssenkungszyklus theoretisch noch nicht das letzte Wort gesprochen sein. Für Zinserhöhungen spricht dagegen praktisch nichts.
Am Mittwoch hat die amerikanische Notenbank die Zinsen gesenkt und gleichzeitig inoffiziell wieder ihr QE-Programm gestartet. Doch diese Entwicklungen passieren nicht vor dem Hintergrund von Arbeitsmarkt- oder Inflationsdaten. Roman Baudzus analysiert die wahren Gründe, die hinter dem Handeln der Notenbank stehen, warum die Fed die angeblich so gut laufende US-Wirtschaft zwangsläufig mit mehr Liquidität versorgen muss und welche Konsequenzen es hat, dass die Institution offensichtlich immer mehr an Unabhängigkeit verliert.
Die Entwicklung am Immobilienmarkt in den USA spitzt sich zu. Durch steigende Hypothekenzinsen geraten immer mehr Haushalte unter Druck, was gleichzeitig ein Risiko für die US-Wirtschaft darstellt. Das Weiße Haus macht die Fed wegen ihres langsamen Agierens bei den Zinssenkungsbestrebungen verantwortlich. Die Notenbank zeigt sich aber weiterhin gespalten, wie es weitergehen soll. Die allgemeine Stabilität der US-Ökonomie könnte auf dem Spiel stehen.
An den Börsen folgte auf die kurze Euphorie nach den Nvidia-Zahlen schnell wieder Panik mit Blick auf eine mögliche KI-Blase an den Märkten. Im üblichen Chaos der Börsen, die inzwischen beim Sentiment extreme Angst zeigen, wirft Martin Utschneider einen Blick auf alles, was heute für Anleger wichtig ist. Zusätzlich im Fokus steht der potenzielle Frieden zwischen Russland und der Ukraine - dieser könnte trotz der heiß diskutierten Bedingungen hoffentlich das Töten endlich beenden.
Trotz sinkender Hypothekenzinsen bewegt sich der US-Immobilienmarkt kaum. Die Kaufinteressenten bleiben aus und immer mehr Verkäufer nehmen ihre Angebote wieder vom Markt. Der amerikanische Traum vom Eigenheim scheint für viele inzwischen unerreichbar geworden…
Am amerikanischen Repo-Markt brach am Freitag ein neuer Rekord: Banken nahmen 50 Milliarden US-Dollar über die permanente Repo-Fazilität der Fed auf – ein Zeichen zunehmender Spannungen im Finanzsystem. Während Jerome Powell noch betont, alles unter Kontrolle zu haben, deuten weitere Warnsignale auf wachsenden Druck im Interbankenmarkt hin. Die Ruhe, die die Fed ausstrahlt, könnte also trügerisch sein.
„Keiner mag die Hausse!“ Im aktuellen Marktupdate erklärt Dirk, weshalb der Zeitpunkt der Fed-Zinssenkung eigentlich eher ungewöhnlich erscheint und welche Gründe für weiter steigende Kurse und damit eine Jahresendrally sprechen. Allerdings betrifft dies zuvorderst die US-Märkte, während sich die europäischen Aktien - trotz guter Voraussetzungen - kaum vom Fleck bewegen. Im Weiteren wirft er einen Blick auf eine ganze Latte an Aktien, mit dabei natürlich Big-Tech und die deutschen Automobilwerte.
Nach den Zinssenkungen in den USA und Kanada dominieren an den Märkten Gewinnmitnahmen. Während sich die Finanzwelt über die geldpolitische Lockerung freut, verliert Deutschland weiter dramatisch an Wettbewerbsfähigkeit. Folker Hellmeyer mahnt und warnt unermüdlich: Ohne eine grundlegende Neujustierung der Energiepolitik droht das Land ökonomisch abzurutschen.
Donald Trump drängt die Fed zu einer Senkung der Zinsen, denn ihm selbst läuft die Zeit davon. Doch kann das angesichts einer schlechten Datenlage und verschiedener Kontroversen wirklich gut gehen?
Zum Ende der Woche stehen an den Märkten ganz besonders die zu erwartenden Arbeitsmarktdaten aus den USA im Fokus, die enorm wichtig für den weiteren Zinsverlauf sind. Zeitgleich stehen französische Staatsanleihen wegen hoher Schuldenstände unter Druck und aus Deutschland gibt es erneut schlechte Wirtschaftsdaten. Christoph Leichtweiß erklärt im neuen Video, was Anleger zu diesen Themen wissen müssen.
Die Aktienmärkte entwickeln sich robust. Zwar dümpelt die Weltkonjunktur. Immerhin hat das Zollthema an Brisanz verloren. Und scheinbar bleibt auch der befürchtet hohe Inflationsdruck aus. Das erlaubt der US-Notenbank die Wiederaufnahme von Leitzinssenkungen. Inwieweit kann die börsengeschichtliche Marktschwäche ab Ende August dennoch für Unruhe sorgen?
Die Börse ist eingeklemmt zwischen Zollkrieg und Zinssenkungen. Dass sie längst nicht schon tiefer steht, erstaunt inzwischen sogar Experten. Fakt ist: Seit Freitag gelten neue Zölle auf EU-Produkte. Offiziell ein „Deal“, inoffiziell ein geopolitischer Witz mit bitterem Beigeschmack. Kein Vertrag, kein Rechtsrahmen – offenbar nur ein Handschlag mit Missverständnissen. Kein Papier, nichts Schriftliches. Seltsam.
Hartnäckig hohe Preissteigerungen sowie aktuell noch solide Arbeitsmarktdaten kühlen die Zinslockerungslaune der Fed über den Sommer ab. Insbesondere zeigt sie sich von Unsicherheiten in der Handelspolitik irritiert. Hinzu kommen jetzt auch noch geopolitische Verschärfungen im Nahen Osten mit reflexhaft steigenden Ölpreisen. Erst im September, wenn vermutete Konjunkturbremsspuren auftreten, erwarten die Finanzmärkte daher die Wiederaufnahme des Zinssenkungszyklus.
Nachlassende Inflation und handelsbedingte Konjunkturrisiken veranlassen die EZB, ihren Einlagenzins das achte Mal auf nun zwei Prozent zu senken. Mit Aussagen zu weiteren Zinssenkungen hält sie sich zwar zurück. Doch zur Düngung der noch sehr zarten Konjunkturpflänzchen und auch zur Entlastung der überschuldeten Euro-Staaten kommt sie an mindestens einer weiteren Zinssenkung nicht vorbei. Die finanzsensiblen Werte der zweiten Aktienreihe wird es freuen.
Die Fed bleibt bei ihrer Zinspolitik ruhig, während positive Konjunkturdaten und politische Signale für vorsichtige Zuversicht sorgen. Deutschlands Dienstleistungssektor erweist sich erneut als Wachstumsanker – jetzt ist die Industrie gefragt.
Rückblick US-Börsen: Positive Schlusskurse, aber Unsicherheit herrscht weiter vor, Anleger schauen weiter auf Zollpolitik / US-Quartalszahlen: Coinbase Global Inc. im Fokus / DE-Quartalszahlen: Infineon Technologies AG und Siemens Energy AG im Fokus / Geld-Politik: US-Leitzinsen bleiben bis auf weiteres unverändert / Gute Idee am Morgen: SNP Schneider-Neureither & Partner SE / Chartbilder: EUR/USD, Nikkei 225, 10y-Treasuries USA / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: aufwärts, Aktien USA: aufwärts, Aktien Asien: uneinheitlich, Bitcoin und Ethereum: aufwärts, Euro“familie“: seitwärts, Euro-Bund Future: seitwärts, Gold und Silber: aufwärts, WTI und Brent: aufwärts
Tod von Papst Franziskus / "Loser" & "Mr. Too Late" Jerome Powell - Donald Trump prüft Absetzung / 3-Monats-T-Bills in Fed-Range, kein Zinssenkungsdruck / Rückgabe seitens China: Boeing leidet unter Zollsituation – Quartalszahlen morgen vorbörslich / heute vorbörslich: Rüstung; SAP & Tesla heute nachbörslich! / DAX-Unternehmen im Überblick / „Code-Red-Moment“ bei Tesla? / Übernimmt China jetzt die Führungsrolle? Batteriehersteller CATL: 500 km Reichweite in 5 Minuten!?; Xiaomi durch Jefferies hochgeratet; Durchbruch bei Huawei: H100 Pendant nach H20 / BYD – smarte Fertigung; Preis in Europa ist doppelt so hoch wie in China (!) / Zahlungsausfall der USA muss verhindert werden / 16:00 Uhr: Rede Lagarde / IWF-Tagung / Gold stark / Novo Nordisk stürzt ab nach positiven Daten von Eli Lilly; Roche will weiter in den USA investieren
Liberation Day sorgt für Unruhe: Trump plant massive Zölle – Nervosität an den Märkten / DAX vorbörslich schwächer, Bitcoin stabil, Gold weiter im Aufwärtstrend / Euro stark, Ölpreis robust / Uneinigkeit in Berlin: Koalitionsverhandlungen stocken – Politikwechsel fraglich / Zinserwartungen in den USA rückläufig – Experten rätseln / Trump bleibt unberechenbar – heute Abend Ansprache im Rosengarten: Börsen zittern vor Eskalation
Trumps aggressive und wankelmütige Zollpolitik erschwert eine Prognose von Inflation und Wachstum. Vor diesem unsicheren Hintergrund beließ die Fed ihren Leitzins auf ihrer letzten Sitzung vorerst bei 4,5 Prozent. Die deutliche Drosselung ihres Liquiditätsabzugs verdeutlicht jedoch ihre Konjunktursorgen. Vor diesem Hintergrund erwarten ebenso die Finanzmärkte eine Fortsetzung des Zinssenkungszyklus spätestens ab Herbst.
S&P: kein echter Kaufdruck; Fed: keine Zinssenkung und Powell perspektivisch zurückhaltend; kurzfristiger Abwärtstrendkanal, aber Short Squeeze möglich / Blick auf EUR/USD und DAX / Besonderheiten von Versicherungs- und Bankaktien
Vorgaben durchwachsen; US-Märkte stabil geschlossen; Tokio und Hongkong unter Druck wegen neuen Zoll-Ankündigungen auf Automobile und Chips von Trump / Unklar, warum europäische Aktienmärkte so stark dastehen / 80 % des DAX in ausländischen Investorenhänden, wovon mehr als 50 % zu den USA zählen / Staatsanleihen ziehen leicht an – doch Zinsanhebungen? Fed wird sich heute äußern / EUR/USD relativ stabil / Gold marschiert Richtung 3000 / Öl stabil auf niedrigem Niveau / Berichtssaison: DAX-Werte überraschend gut / Bundestagswahlen: Keine Änderung in Wirtschafts- und Migrationspolitik bei Dreierkonstellation zu erwarten / Trump gibt Ukraine Mitschuld
Schöner Jahresstart für Aktien / Weltaktienindex - Risikoprämie Fehlanzeige / EZB: Schwache Wirtschaft & Kein Stress im System - weitere Zinsschritte zu erwarten / Eurokrise in Sicht? Blick nach Italien / Kreditvergabe Eurozone
Die Geld- und Zinspolitik von den USA und Kanada driften inzwischen merklich auseinander. Aufhorchen lässt, dass sich die Bank of Canada ab Anfang März wieder des Quantitative Easing beziehungsweise dem Ankauf von Staatsanleihen bedienen wird. Begründet wird diese Ankündigung anhand der Notwendigkeit zur Ausbalancierung des eigenen Bilanzbuchs wie auch der Vorbereitung auf eine potenzielle Verhängung von amerikanischen Zolltarifen in Höhe von 25 Prozent auf kanadische Produkteinfuhren. Was hat es hiermit auf sich?
Rückblick US-Börsen: Unveränderte Leitzinsen sorgten für Enttäuschung und Unmut bei Donald Trump / US-Quartalszahlen: Mastercard, Visa, Apple, Intel… / Europäische Quartalszahlen: Deutsche Bank / Volkswirtschaft: EZB-Zinsentscheid, BIP-Daten zu Deutschland und USA / Gute Idee am Morgen: adesso SE / Chartbilder: EUR/USD, 10y-Bundrendite / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: uneinheitlich, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum aufwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber seitwärts
Die Bank of Japan hat ihren Schlüsselleitzins auf 0,5 % angehoben – ein scheinbar kleiner Schritt, der jedoch tiefgreifende Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte haben könnte. Steigende Inflationserwartungen, Carry-Trade-Risiken und ein schwankender Yen machen Japan zunehmend zu einem systemischen Risiko. Was droht den Märkten, und wie sollten Investoren reagieren?
Finanzmärkte in Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau / DAX heute etwas stärker; Asien durchwachsen, US-Börsen tendenziell etwas leichter / Anleihe-Zinsen steigen / Falls heute eine Zinssenkung stattfindet, ist damit definitiv das Ende der Fed-Zinssenkungen eingepreist; bei der EZB ist noch etwas Luft / EUR/USD, Gold, Öl relativ stabil; Bitcoin über 100.000 / Blick auf die Börsen-Bilanzen 2024 / Fusion von Nissan und Honda im Gespräch / Commerzbank – Übernahme durch UniCredit geht weiter / Das Börsen-Pulver ist weitgehend verschossen – nur noch Window-Dressing / DAX-Jahresschluss über 20.000 zu erwarten
Am Finanzmarkt kam es zu Gewinnmitnahmen bei den so genannten "Trump-Deals", wofür nicht zuletzt die abnehmende Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinssenkung durch die Fed verantwortlich ist. US-Aktienmärkte standen unter mildem Druck, dagegen konnten Europas Märkte Boden zurückgewinnen. Während in Berlin jüngst noch argumentiert wurde, dass unsere Krise damit zusammenhänge, dass Russland uns den Gashahn abgedreht hätte, stoppt laut Industriekreisen ein Regierungsbrief russischen Gas-Import. Waren das also "Fake-News"? Laut Ifo-Studie kostet Bürokratie Deutschland 146 Mrd. EUR an Wirtschaftsleistung, was das Bürokratieentlastungsgesetz wie eine Schneeflocke in der Sahara wirken lässt und einmal mehr zeigt, dass es großer und mutiger Schritte bedarf.
Gestern war der Tag der Zinssenkungen, auch die US-Notenbank entsprach den Marktwünschen mit einer Senkung um 0,25%, und der Finanzmarkt korrigierte in Teilen die Resultate des Trump-Wahl Momentums des Vortages. Die Trump-Wahl wird Einfluss auf die Zinssenkungserwartungen am Markt, die leicht rückläufig sein werden, und die Zinspolitik der bedeutenden Notenbanken haben, die moderater agieren werden. Während China eine starke Handelsbilanz präsentieren kann, stieg die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland einer Studie des IWH Halle zufolge im Oktober sprunghaft. Diese aktuellen Daten sind eine Mahnung an alle politisch Verantwortlichen zügig Handlungsfähigkeit (Neuwahlen) herzustellen und Deutschland fulminant neu auszurichten!
Rückblick US-Börsen: Gestrige Zinssenkung euphorisiert die Anleger, Neue Hochs am Aktienmarkt / Quartalszahlen: DE: LEG Immobilien AG, USA: Keine richtungsweisenden Zahlen erwartet / Politik Deutschland: Deutschland wird zur „Lame Duck“, Minister klebt am Stuhl / Gute Idee am Morgen: PUMA SE – mehrere Signale binnen kurzer Zeit / Chartbilder: S&P 500, Nasdaq 100 / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: abwärts, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum uneinheitlich, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber abwärts
Heute steht ein Tag der Zinssenkungen bevor. Der Finanzmarkt lieferte in den letzten 24 Stunden nicht nur klare, sondern unmissverständliche Signale: Gegen den sehr positiven US-Trend kam der europäische Aktienmarkt, aber auch der Euro unter Druck. Die im Raum stehenden US-Handelspolitiken belasteten. Darüber hinaus belastet entscheidender, dass die Politik Europas nichts anderes darstellt als die Fortsetzung der Agenda, die von den US-Demokraten auch verfolgt wurde und dort klar abgewählt wurde. Anders als in den USA fehlt Europa aber die Interessenorientiertheit und so ist es in den letzten Jahren messbar der Verlierer auf globaler Bühne. Ohne massive Neuausrichtung bleibt das so! Es verstört, dass nach dem Regierungsende in Deutschland nicht sofort Neuwahlen anberaumt werden. Was plant diese Restregierung dem Souverän noch an Zumutungen zu?
Zinssenkung keine Überraschung / Inflation wirklich nachhaltig besiegt? / Leitzinsen vs. Kapitalmarktrenditen / US-Einzelhandel & Arbeitsmarkt: So sieht eine Rezession nicht aus / Anlagestrategie: Wie mit der hohen Konzentration in den Indices umgehen?
Während der Chef der US-Notenbank die US-Zinssenkungsphantasien einfing, ließ EZB-Chefin Lagarde verlautbaren, dass sie erwartet, dass sich die wirtschaftliche Erholung mit der Zeit verstärken wird. Entscheidend ist, dass Frau Lagarde damit faktisch eine Vorfestlegung für die Oktobersitzung lieferte! Immer weniger Unternehmen in Deutschland wollen ihre Preise erhöhen. Der Großhandel erwartet einen Umsatzrückgang von circa 2% und macht dafür die Wirtschaftspolitik der Ampel-Koalition mitverantwortlich. Der BGA-Klimaindikator habe aktuell einen neuen Tiefstand erreicht, der deutlich unter dem Tiefstand in der Finanzskrise 2009 und ebenfalls unter dem Tiefpunkt der Corona-Krise 2020 liegt, was etwas über die Schwere des Problems aussagt.
Alles super in den USA, wenn man den offiziellen Statistiken glauben mag. Warum also die Zinsen senken? Keine Ahnung! Aber die US-Notenbank hat es getan – gleich um satte 50 Basispunkte. Wissen die da oben etwas, das wir nicht wissen? Wir werden es schon herausfinden, wahrscheinlich auf die schmerzhafte Art.